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GHoS will Lehren aus der Pandemie in Basel III berücksichtigen und zieht Schlussstrich unter die Agenda der Finanzkrise 2007/2008

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Das Lenkungsgremium des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht BCBS, die Gruppe der Zentralbankpräsidenten und Leiter der Bankenaufsichtsinstanzen (Group of Governors and Heads of Supervision – GHoS), kommt in der regulatorischen Aufarbeitung der Finanzkrise 2007/2008 (Great Financial Crisis – GFC) zu dem Schluss, dass die Banken in der Corona-Krise dank der Post-GFC-Reformen wie Basel III erheblich besser aufgestellt sind.

Damit zog es am 27. November einen Schlussstrich unter die Post-GFC-Agenda. Künftig will die GHoS vor allem die Lehren aus der aktuellen Corona-Krise und mögliche Ergebnisse der Basel-III-Evaluierung im Rahmenwerk berücksichtigen. Sie erwartet von den Mitgliedsstaaten weiterhin, die Basel-III-Reformen zum 1. Januar 2023 umzusetzen.

Darüber hinaus soll ein koordinierter Ansatz die Folgen der Corona-Pandemie für das globale Bankensystem begrenzen. Das Gremium will Schwachstellen des globalen Bankensystems und die Risiken, die aus COVID-19 resultieren, laufend überwachen. Aufsichtsbehörden sollen Informationen austauschen. Mit Blick auf die Flexibilität im Basel-III-Rahmenwerk erklärt nun auch die GHoS eine Inanspruchnahme der Kapital- und Liquiditätspuffer für angemessen. Nach der Krise würden die Aufsichtsbehörden den Banken genügend Zeit für den Wiederaufbau ihrer Puffer geben.

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