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Fortuna gehört nach oben – und genau deshalb dürfen wir jetzt nicht jammern

geralt (CC0), Pixabay
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Ja, es tut weh.

Als Fan von Fortuna Düsseldorf fühlt sich dieser Abstieg an wie ein Schlag in die Magengrube. Wieder Enttäuschung. Wieder Diskussionen. Wieder die Frage:
„Wie konnte das passieren?“

Aber ganz ehrlich?
Jetzt ist nicht die Zeit zum Heulen.
Jetzt ist die Zeit zum Handeln.

Denn Fortuna Düsseldorf gehört für mich ohne jedes Wenn und Aber in die 1. Bundesliga.

Dieser Verein hat:

  • Tradition,
  • Fans,
  • ein riesiges Umfeld,
  • ein starkes Stadion,
  • eine Fußballstadt hinter sich
    und eigentlich alles, was ein moderner Bundesligist braucht.

Nur eines fehlte zuletzt:
ein wirklich funktionierendes Gesamtkonzept.

Und genau DAS muss jetzt endlich entstehen.

Nicht nur irgendein Schnellschuss.
Nicht wieder hektische Lösungen.
Nicht wieder drei Ideen gleichzeitig.

Sondern ein klarer Plan für die nächsten fünf Jahre.

Sportvorstand.
Scouting.
Trainerteam.
Nachwuchs.
Marketing.
Mentalität.
Kaderstruktur.

Alles muss endlich aufeinander abgestimmt werden.

Dass Sven Mislintat nun endgültig weg ist, begrüße ich persönlich ausdrücklich. Für mich war das am Ende ein Missverständnis — und aus meiner Sicht trägt er eben auch Mitverantwortung für diesen Absturz.

Jetzt braucht Fortuna keine großen Namen mehr.
Jetzt braucht Fortuna endlich die richtigen Leute.

Vor allem für die 3. Liga.

Denn genau dort werden ganz andere Tugenden gebraucht:
Mentalität.
Körperlichkeit.
Geschlossenheit.
Wille.

Man braucht jetzt Menschen im Verein, die diese Liga wirklich verstehen.

Ein starkes Trainerteam.
Eine erfahrene Führung für die Kaderplanung.
Spieler, die die 3. Liga kennen.
Aber auch Spieler mit Potenzial für mehr.

Genau da muss Fortuna hin:
Keine zusammengewürfelte Mannschaft mehr.
Sondern eine Einheit.

Und wenn man ehrlich ist:
Man muss sich aktuell Vereine wie SV 07 Elversberg als Vorbild nehmen.

Nicht wegen der Größe.
Nicht wegen des Geldes.
Sondern wegen der Klarheit.

Dort arbeitet jeder Bereich für dieselbe Idee.
Keine Show.
Keine Ausreden.
Einfach konsequente Arbeit.

Und genau DAS braucht Fortuna jetzt auch.

Denn eines darf niemals passieren:
Dass dieser Verein sich dauerhaft mit Mittelmaß abfindet.

Die Fans tun das nämlich auch nicht.

Und genau deshalb werde ich Fortuna auch in der 3. Liga die Treue halten.

Natürlich tut der Abstieg weh.
Natürlich werden viele Spiele hässlich.
Natürlich wird das kein Spaziergang.

Aber Fortuna ist mehr als eine Liga.

Dieser Verein lebt durch seine Fans.
Durch Menschen, die auch dann noch ins Stadion gehen, wenn andere längst verschwunden sind.

Und genau deshalb darf jetzt nicht gejammert werden.

Jetzt muss angegriffen werden.

Mit Herz.
Mit Plan.
Mit Charakter.
Und mit dem klaren Ziel:

Fortuna Düsseldorf zurück in die Bundesliga zu führen — dort, wo dieser Verein hingehört.

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