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Feuer-Drama an der Adriaküste: Flammeninferno bei Split zwingt Hunderte zur Flucht

timmossholder (CC0), Pixabay
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Ein massiver Waldbrand hat am Wochenende an der kroatischen Adriaküste Angst und Chaos ausgelöst. Rund 30 Kilometer südlich der beliebten Küstenstadt Split brach das Feuer am späten Nachmittag aus – innerhalb kürzester Zeit fraßen sich die Flammen durch dichte Pinienwälder, sprangen über Straßen und erreichten mehrere Wohngebiete.

Evakuierung unter Hochdruck – auch übers Meer

Während dichter Rauch die Sonne verdunkelte, schrillten Sirenen durch die engen Küstenorte. Bewohner und Touristen wurden teilweise im Laufschritt aus ihren Häusern geholt. In vielen Fällen war der Landweg bereits abgeschnitten – die Wasserpolizei musste Dutzende Menschen mit Schnellbooten und Schiffen evakuieren. Szenen wie aus einem Katastrophenfilm spielten sich ab: Menschen mit Kindern auf dem Arm, Haustiere in Decken gewickelt, rannten zu improvisierten Anlegestellen, um sich vor der Feuerwalze in Sicherheit zu bringen.

Feuer zerstört Häuser und Fahrzeuge

Wie kroatische Medien berichten, wurden mehrere Wohnhäuser und eine noch nicht bezifferte Zahl von Autos ein Raub der Flammen. Anwohner berichteten von meterhohen Flammen, die über Dächer leckten, während starker Wind die Löscharbeiten erschwerte und die Brandausbreitung zusätzlich beschleunigte.

Keine Verletzten – doch die Angst bleibt

Trotz des Ausmaßes der Zerstörung gibt es bislang keine Berichte über Verletzte – eine kleine Erleichterung inmitten des Schreckens. Feuerwehr und Zivilschutz loben die rasche Reaktion der Einsatzkräfte und der Bevölkerung. Doch die Gefahr ist noch nicht gebannt: Starker Wind und hohe Temperaturen könnten das Feuer jederzeit wieder aufflammen lassen.

Autobahn gesperrt, Tourismus betroffen

Auch die Infrastruktur ist betroffen: Ein Abschnitt der wichtigen Küstenautobahn wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt. Urlauber sitzen fest oder mussten ihre Reisepläne ändern. Die Region rund um Split ist besonders im Sommer ein Hotspot für internationale Gäste – viele davon mussten ihre Unterkünfte verlassen oder wurden in Notunterkünfte gebracht.

Die Behörden riefen die Bevölkerung zur Ruhe, aber auch zur Vorsicht auf. Die Brandursache ist noch unklar – doch angesichts der anhaltenden Trockenheit und Hitze ist die Sorge groß, dass dies nicht der letzte Waldbrand der Saison war.

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