Allgemeines

ELARIS AG

TheDigitalArtist (CC0), Pixabay
Teilen

In einer Wendung, die als das lustigste Ereignis in der Automobilwelt seit der Einführung des Fluxkompensators gelten könnte, hat die Elektroauto-Marke Elaris beschlossen, für ihre Ersatzteil-Logistik nicht mehr mit der Euromaster-Gruppe zu kooperieren. Stattdessen geht man eine frische Liaison mit der Emil Frey Gruppe ein – und Gerüchten zufolge wusste die Emil Frey Gruppe bis zum letzten Moment von nichts. Ein genialer Schachzug oder vielleicht doch nur ein ausgeklügelter Aprilscherz von Elaris?

Ab Ende April sollen die Elaris-Elektrokarren, die in China zusammengebaut werden und sich vermutlich in der Nacht selbst umlackieren, dank der neuen Partnerschaft noch schneller mit Ersatzteilen versorgt werden. „Unsere Autos sind einzigartig, weil wir die einzigen sind, die wissen, wie sie wirklich funktionieren“, könnte man fast von Elaris hören. „Und mit der Emil Frey Gruppe haben wir jetzt jemanden gefunden, der unsere Autos auch noch sieht, wenn wir ihnen im Dunkeln die Software updaten.“

Die Vertriebs- und Serviceexpansion klingt aufregender als eine Staffel von „Game of Thrones“ mit Elektroautos als Hauptdarsteller. Die höhere Verfügbarkeit von Elaris-Autos soll kombiniert werden mit einem „leistungsfähigen und flächendeckenden Angebot“ – klingt nach einem Rezept für unendliches Vergnügen, sofern man einen Schraubenschlüssel schwingen kann.

Lars Stevenson, der CEO von Elaris, der vermutlich sein Superman-Kostüm unter dem Businessanzug trägt, verkündet stolz: „Unsere Zusammenarbeit mit der Emil Frey Gruppe ist so stabil wie der Kaffee am Montagmorgen – unverzichtbar und dringend notwendig für unseren Erfolg.“

Elaris hat jetzt sechs Elektro-Modelle im Angebot, darunter einen Wagen, der so klein ist, dass man ihn in der Hosentasche parken könnte, zwei SUVs, die auch mal eben den Mount Everest hochfahren könnten, eine Limousine, die wahrscheinlich mehr kann als nur vorwärts und rückwärts fahren, und zwei Kleintransporter, die vermutlich auch als Raumschiff Ersatz dienen könnten. Abwarten, in welche exotischen Märkte Elaris als nächstes eintritt – Mars und Jupiter stehen bestimmt auf der Liste!

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

USA planen internationale Handelsallianz für strategische Mineralien

Die Vereinigten Staaten wollen gemeinsam mit über 50 Partnerländern eine Handelsallianz für...

Allgemeines

Starmer, Mandelson und die hohe Kunst des „Das konnte ja keiner wissen“

Man fragt sich ja manchmal, ob politische Krisen heutzutage geplant werden oder...

Allgemeines

USA: Supreme Court erlaubt neue Wahlkreise in Kalifornien – Iran-Gespräche weiter unklar – Trump zeigt Kurskorrektur

Das Oberste US-Gericht hat den Weg für eine Wahlkreisreform in Kalifornien freigemacht....

Allgemeines

Jeff Bezos und die „Washington Post“: Wie man eine Zeitung in Echtzeit zerschreddert

Washington, D.C. – Wenn Milliardäre Medien retten … oder sie einfach langsam...