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Eiszeit in den USA: Wintersturm sorgt für Flugchaos und Blackouts

TheDigitalArtist (CC0), Pixabay
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Ein gewaltiger Wintersturm hat am Wochenende große Teile der Vereinigten Staaten fest im eisigen Griff gehalten und dabei nicht nur Schneemassen, sondern auch Chaos mitgebracht. Die Folgen: ein weitgehend lahmgelegter Flugverkehr, zehntausende Menschen ohne Strom – und ein Land, das buchstäblich bibbert.

Bereits am Samstag wurden über 4.000 Flüge gestrichen, wie der Flugverfolgungsdienst FlightAware mitteilte. Doch das war nur der Auftakt: Für Sonntag waren schon über 9.400 weitere Annullierungen gemeldet – ein regelrechter Kollaps des Luftverkehrs. Reisende saßen fest, Flughäfen verwandelten sich in Notunterkünfte, und Koffer machten unfreiwillig Langstreckenreisen ohne ihre Besitzer.

Während in den Terminals der Kaffee knapp wurde, ging andernorts gleich ganz das Licht aus. Infolge des Sturms kam es zu massiven Stromausfällen, besonders betroffen waren Louisiana und Texas. Laut der Plattform PowerOutage.com waren am späten Samstagabend mehr als 160.000 Haushalte ohne Strom – Tendenz steigend. Heizungen blieben kalt, Straßenlampen dunkel, und in so manchem Haushalt half nur noch die gute alte Kerze gegen die Dunkelheit.

Der Nationale Wetterdienst (NWS) warnte eindringlich vor einem „ungewöhnlich großflächigen und gefährlichen Sturm“, der nicht nur eisige Temperaturen, sondern auch glatte Straßen, Schneeverwehungen und eisige Winde mit sich brachte. Besonders tückisch: In vielen Regionen fiel nicht nur Schnee, sondern gefährlicher Eisregen, der ganze Stromleitungen einfrieren und Bäume umstürzen ließ.

Die Menschen im Süden der USA – vielerorts wenig wintererprobt – standen teilweise vor einem Verkehrsinfarkt auf spiegelglatten Straßen. Behörden riefen zur Vorsicht und möglichst zum Zuhausebleiben auf, viele Schulen blieben geschlossen, und Schneepflüge kamen im Dauereinsatz kaum hinterher.

Obwohl der Sturm langsam ostwärts weiterzieht, bleibt die Lage angespannt – auch weil in vielen Regionen weitere Schneefälle und eisige Temperaturen erwartet werden. Die kommenden Tage werden zeigen, wie schnell sich die Infrastruktur vom frostigen Ausnahmezustand erholen kann. Fest steht: Dieser Winter zeigt den USA gerade seine kälteste Schulter – mit voller Wucht.

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