Ein Unding! Arbeitslosengeld im Supermarkt bzw.Drogeriemarkt

So betreibt die Bundesagentur für Arbeit dann letztlich Kundenwerbung für die beteiligten Unternehmen. Natürlich beteiligen sich diese Unternehmen nicht aus „sozialer Leidenschaft“ an solch einem Projekt, denn diese Unternehmen wollen damit neue Kunden gewinnen. Dass eine Bundesbehörde den Unternehmen dabei Hilfestellung leistet, ist schon ein dreistes Stück, ein Stück aus dem Tollhaus.

Die Begründung, die man dafür hat, ist dann ganz einfach „Kosten einsparen“. Nun, das also wieder einmal auf dem Rücken der Kunden der Bundesagentur für Arbeit. Zukünftig stellen sich Arbeitslose, die kein Konto haben, also nicht mehr in den Räumen der BA an, sondern in Drogereiemärkten und bei Discountern. Wie hält man das denn da mit der Privatsphäre? Jeder der in solche Läden einkaufen geht, weiß doch, dass da mit Privatsphäre nicht viel ist. Da stehst du in der Schlange an der Kasse und wartest darauf, dass Du drankommst. Genau in dieser Schlange stehen dann demnächst die Kunden der BA, die nicht über ein eigenes Konto verfügen. Das sollte der Bundesbeauftragte für den Datenschutz doch bitte einmal überprüfen, ob das dann alles so korrekt ist. Die BA macht es sich hier zu einfach. Kosten sparen auf dem Rücken der Arbeitslosen.

3 Kommentare

  1. Arbeiter 15. November 2017
  2. xxL 15. November 2017
  3. xxx 13. November 2017

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