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Drohnen, Drama, Dänemark: Europas Himmel hat jetzt Flugverkehr mit Nervenkitzel

wynpnt (CC0), Pixabay
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Die neue Fluglinie „Air Unidentifiziert“ expandiert: Nach mehreren Drohnensichtungen in Dänemark meldet jetzt auch Schleswig-Holstein mysteriöse Flugobjekte am Himmel. Die NATO ist nervös, Hobbyastronomen verwirrt – und leuchtende Sterne haben offiziell ihren guten Ruf verloren.


Dänemark: Jetzt mit Drohnen-Flatrate

Dänemark hat ein neues Nationalhobby: Drohnen zählen. Innerhalb von 24 Stunden meldeten Bürgerinnen und Bürger mehr als 500 Drohnensichtungen – entweder hat jemand seine Modellflugzeuge nicht im Griff, oder Russland spielt Pokémon Go mit NATO-Stützpunkten.

Besonders skurril: Eine der „Drohnen“ über dem Flughafen Billund stellte sich bei genauerem Hinsehen als Stern heraus. Kein Scherz. Vermutlich war es sogar der Polarstern – der hat sich ja schon länger danebenbenommen.


„Professioneller Akteur“ – klingt wie ein Bond-Bösewicht

Wer hinter den echten (nicht-sternförmigen) Drohnen steckt, weiß bisher niemand. Laut dänischem Verteidigungsminister ist es „offensichtlich das Werk eines professionellen Akteurs“. Vermutlich jemand mit dunkler Sonnenbrille, osteuropäischem Akzent und einem Faible für Funkstörungen.

Die dänische Regierung spricht offen von hybriden Angriffen, was ungefähr so klingt wie „Jemand wirft mit Elektroschrott nach uns, und wir wissen nicht, ob’s ernst gemeint ist.“


Schleswig-Holstein will auch mitspielen

Während Dänemark noch die Drohnensichtung Nummer 386 aufnimmt, meldet nun auch Schleswig-Holstein erste Flugobjekte. Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack erklärte, man sei „wachsam“ – was im Amtsdeutsch bedeutet: „Wir haben gerade erst das Fernglas gefunden.“

Die Landespolizei hat bereits aufgerüstet: mit mehr Personal, Drohnenkompetenzteams und vermutlich einem besonders wachsamen Schwan am Nord-Ostsee-Kanal.


Plan: Der „Drohnenwall“ – klingt martialisch, ist aber eher WiFi mit Raketen

Neun EU-Staaten plus die Ukraine wollen nun einen „Drohnenwall“ bauen. Keine Mauer, kein Laser-Doom-System, sondern eine Mischung aus Frühwarnsystem, Abfangtechnik und „Bitte laden Sie Ihre Drohne hier nicht ab“-Schildern.

EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius nennt das Vorhaben „dringlich“, „technisch anspruchsvoll“ und – was ganz wichtig ist – noch nicht finanziert.


Selenskyj: „Ungarn drohnt rum!“

Währenddessen platzt in der Ukraine der nächste diplomatische Luftraumskandal. Präsident Selenskyj verdächtigt Ungarn, mit Spionagedrohnen über ukrainischem Boden zu fliegen. Budapest kontert: „Jetzt sieht Selenskyj schon Sachen, die nicht da sind.“

Man kann also sagen: Das bilaterale Verhältnis ist aktuell auf dem Niveau einer Weihnachtsfeier nach dem dritten Glühwein.


Einreiseverbote im Tauschhandel

Als Antwort auf frühere Sanktionen aus Budapest verhängt die Ukraine Einreiseverbote gegen ungarische Militärvertreter. Die Ungarn hatten zuvor ukrainische Soldaten ausgesperrt, denen sie – Zitat – „Zwangsrekrutierung“ und „Pipeline-Sabotage“ vorwerfen. Das klingt langsam wie das Skript für eine osteuropäische Version von „House of Cards“, nur ohne Budget.


Fazit: Europa fliegt was um die Ohren – wortwörtlich

Was bleibt? Ein Gefühl der latenten Paranoia, eine Menge Verwirrung über blinkende Lichter am Himmel – und die leise Hoffnung, dass der nächste „hybride Angriff“ wenigstens WLAN mitbringt.

Solange niemand eine Alufolie über Brüssel stülpt, bleibt alles im grünen Bereich.

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