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Dramatische Rettung: 23 Bergleute nach Mineneinsturz in Kolumbien lebend geborgen

24ox24 (CC0), Pixabay
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In Kolumbien hat sich ein Rettungsdrama mit glücklichem Ausgang ereignet: 23 Bergleute, die nach dem Einsturz einer Goldmine eingeschlossen waren, konnten nach knapp zwei Tagen lebend geborgen werden. Angehörige und Kollegen empfingen die Männer am Mittwoch (Ortszeit) unter Tränen, mit Applaus und großer Erleichterung, als sie nach 43 Stunden Dunkelheit und Unsicherheit wieder das Tageslicht sahen.

Ursache: Geomechanisches Versagen

Die kolumbianische Bergbaubehörde ANM erklärte, dass der Haupteingang der Mine La Reliquia bereits am Montag eingestürzt war. Verantwortlich sei ein sogenanntes „geomechanisches Versagen“ – ein technischer Begriff für strukturelle Instabilitäten im Gestein. Durch den plötzlichen Einsturz waren die Arbeiter tief im Stollen eingeschlossen.

Schwierige Rettungsaktion

Rettungskräfte und Einsatzteams arbeiteten unermüdlich daran, die Eingeschlossenen zu erreichen. Dabei mussten sie äußerst vorsichtig vorgehen, um weitere Einstürze zu vermeiden. Über provisorische Schächte gelang es schließlich, die Männer zu lokalisieren und ins Freie zu bringen. Die Bergleute hatten in der Tiefe ausgeharrt – in völliger Ungewissheit, ob sie lebend befreit werden würden.

Große Erleichterung bei den Familien

Die Szenen bei der Rettung waren von starken Emotionen geprägt: Viele Angehörige hatten seit Tagen vor der Mine ausgeharrt, gebetet und gehofft. Als die ersten Bergleute ans Tageslicht kamen, brach lauter Jubel aus, während andere weinten und ihre geretteten Familienmitglieder umarmten.

Gesundheitszustand noch unklar

Offizielle Angaben zum Gesundheitszustand der 23 Geretteten lagen zunächst nicht vor. Üblicherweise werden Arbeiter nach einem derart langen Einschluss in medizinische Betreuung gebracht, um mögliche Folgen wie Dehydrierung, Verletzungen oder psychische Belastungen abzuklären.

Betreiber ist kanadisches Unternehmen

Die Goldmine La Reliquia gehört dem kanadischen Bergbauunternehmen Aris Mining. Der Vorfall wirft erneut Fragen nach den Sicherheitsstandards im kolumbianischen Bergbau auf, der immer wieder durch Unfälle in den Schlagzeilen steht.

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