Es scheint derzeit Gerüchte zu geben, dass einige Vertriebspartner bereits vor Wochen eine Interessengemeinschaft gegründet haben sollen – angeblich in Form einer WhatsApp-Gruppe. Bis zum heutigen Tage handelt es sich hierbei jedoch nur um unbestätigte Informationen. Sollte sich dies jedoch irgendwann bestätigen, muss die Frage erlaubt sein, ob genau diese Vertriebspartner möglicherweise mehr Informationen hatten als andere.
Eine vom Vertrieb initiierte oder gar gesteuerte Interessengemeinschaft erscheint ohnehin fragwürdig und wenig zielführend. Denn: Es ergibt für keinen Anleger Sinn, Mitglied einer Gemeinschaft zu werden, die aus dem Vertrieb heraus organisiert wurde. Der Vertrieb könnte in der aktuellen Situation perspektivisch sogar zum Anspruchsgegner der Anleger werden und hat ganz klar ein eigenes Interesse daran, sich selbst zu schützen.
Was jetzt wirklich gebraucht wird, sind Vertriebspartner, die sich eindeutig und ohne Hintergedanken auf die Seite der Anleger stellen. Vertriebspartner, die verstanden haben, dass es in dieser schwierigen Lage nur eine gemeinschaftliche Lösung geben kann, die allen Beteiligten dient. Denn alles, was dem Anleger nutzt, wird letztlich auch dem Vertrieb helfen.
Jetzt ist Zusammenhalt gefragt – nicht aus Eigenschutz, sondern im Sinne einer echten Gemeinschaftsaufgabe, die Anleger, Vertrieb und DEGAG gleichermaßen in die Verantwortung nimmt.
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