Start Politik Die AfD ist an allem schuld und das sind alles Nazis

Die AfD ist an allem schuld und das sind alles Nazis

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Mit Verlaub, ich bin gaaaaaaanz weit weg davon, ein AfD-Wähler oder auch nur annähernd ein Sympathisant der AfD zu sein.

Genau deshalb frage ich mich immer wieder, warum die AfD immer für alles, was mit politischem Hass in Deutschland zu tun hat, schuld sein soll und kann? Man findet immer wieder auch die Floskel „AfD-Wähler sind Nazis“.

Mit Verlaub, solche Pauschalverurteilungen greifen zu kurz, denn jeder, der einigermaßen geradeaus denken kann, weiß, dass diese Aussage natürlich nicht stimmt, aber eben immer ein Totschlagargument in jeder Diskussion ist.

Warum setzt man sich mit einer AfD nicht endlich einmal inhaltlich auseinander? Warum demaskiert man eine AfD nicht endlich mal an Hand von Zahlen, Daten und Fakten und an Hand dessen, was die AfD politisch will?

Ja, es gibt geistige Achterbahnfahrer in der AfD, mit denen die eigene Partei auch so ihre Probleme hat, aber auch jene AfD-Mitglieder, die man durchaus als ernstzunehmende Diskussionspartner ansehen kann. In Ostdeutschland ist die AfD eben keine Randerscheinung mehr, sie ist eine Zeiterscheinung, weil viele Menschen unzufrieden sind mit der Politik der etablierten Parteien. Thüringen lässt grüßen.

Warum kommt man nicht endlich einmal dazu, sich mit einer AfD politisch ohne Totschlagargumente auseinanderzusetzen? Warum misst man eine AfD nicht einmal an ihrem konkreten politischen Handeln? Warum lässt man eine AfD nicht einmal mitregieren?

Ein Sebastian Kurz in Österreich hat es doch vorgemacht. Er hat eine FPÖ politisch demaskiert, nicht mit Totschlagargumenten. Viele besser wäre es noch, dass die Menschen mit der Politik wieder so zufrieden wären, dass es eine AfD gar nicht bräuchte.

Bis heute, so hat man den Eindruck, hat man sich mit diesem Thema in den etablierten Parteien noch nicht so richtig beschäftigt. Totschlagargumente und Naziecke ist doch viel einfacher.

2 KOMMENTARE

  1. Die AFD sitzt doch im Bundestag und demaskiert sich immer mehr – so Wolfgang Kubicki, Vizepräsident des Bundestages.
    Allerdings ist es bedenklich, vor solchen Sätzen, sich reflexartig gaaaaanz dolle von der AFD distanzieren zu müssen. Als Ossi Anfang 50 hat man ein „feines Näschen“ für Populisten. Es stößt nicht nur die spalterische Hetze der AFD negativ auf sondern auch das Sozialismus-Gefasel der Generation 40-x und man fragt sich beim heutigen Parteien – Einheitsbrei, ob man auch wirklich alle Lehren aus der Geschichte gezogen hat. Nicht zu vergessen, dass die Mauertoten-Stasi-Partei im Bundestag sitzt. Grundlage des (National)Sozialismus war die Vorherrschaft einer Partei. Lassen wir es nicht mehr so weit kommen …..

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