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DFB-Pokal: Hannover versinkt in der Krise – bekommt Sandro Wagner überhaupt noch einmal die Kurve?

qimono (CC0), Pixabay
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29. Oktober 2026 – Acht Spiele, jede Menge Tore, große Emotionen und ein Trainer, dessen Zukunft immer ungewisser erscheint. Die zweite Runde des DFB-Pokals brachte am Mittwoch zahlreiche spannende Entscheidungen. Besonders bitter verlief der Abend für Hannover 96 und Sandro Wagner.

Hannover 96: Viel Aufwand, keine Tore und die nächste Enttäuschung

Mit 0:2 verlor Hannover 96 gegen den 1. FC Kaiserslautern. Milos Lukovic brachte die Gäste in der 14. Minute in Führung, Ivan Prtajin entschied die Begegnung kurz vor Schluss.

Dabei spielte Hannover keineswegs schlecht. Zahlreiche Torchancen, ein aberkanntes Tor und ein überragender Kaiserslauterer Torhüter Julian Krahl verhinderten einen durchaus verdienten Treffer.

Doch am Ende zählt das Ergebnis. Und das ist für Sandro Wagner erneut ernüchternd.

Vier Pflichtspiele, drei Niederlagen, ein Unentschieden und kein einziger Sieg. In der zweiten Bundesliga steht Hannover inzwischen auf Platz 16. Für einen Verein mit Aufstiegsambitionen ist das eine alarmierende Entwicklung.

Bekommt Sandro Wagner überhaupt noch einmal die Kurve?

Wagner galt als hoffnungsvolles Trainertalent. Selbstbewusst, ehrgeizig und mit klaren Vorstellungen vom modernen Fußball ausgestattet, sollte er Hannover wieder nach vorne bringen.

Stattdessen erlebt der 38-Jährige einen sportlichen Fehlstart.

Die entscheidende Frage lautet: Wie lange kann sich Hannover erlauben, auf eine Trendwende zu hoffen?

Natürlich braucht ein neuer Trainer Zeit. Doch Zeit ist im Profifußball ein knappes Gut, besonders wenn aus einem Aufstiegskandidaten plötzlich ein Abstiegskandidat wird.

Sportgeschäftsführer Jonas Boldt hält bislang an Wagner fest. Aber auch er steht zunehmend unter Druck.

Das nächste Ligaspiel gegen Dynamo Dresden könnte für Wagner bereits richtungsweisend werden.

Alle Ergebnisse vom Mittwoch, 28. Oktober 2026

Begegnung Ergebnis
Dynamo Dresden – Schalke 04 2:0
SC Paderborn – VfB Stuttgart 0:1
SSV Jeddeloh – Hertha BSC 0:2
SC Freiburg – VfL Wolfsburg 3:2
Holstein Kiel – TSG Hoffenheim 1:1, 4:3 i. E.
Bayer Leverkusen – 1. FC Nürnberg 5:2
Hannover 96 – Kaiserslautern 0:2
Bayern München – 1. FC Magdeburg 6:1

Schalke scheitert, Bayern marschiert

Eine weitere Enttäuschung erlebte Schalke 04. Die Königsblauen verloren bei Dynamo Dresden mit 0:2 und verabschiedeten sich aus dem Wettbewerb.

Bayern München ließ dagegen überhaupt nichts anbrennen. Beim deutlichen 6:1 gegen Magdeburg demonstrierte der Rekordmeister seine offensive Qualität.

Bayer Leverkusen musste erheblich mehr kämpfen. Nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand gegen Nürnberg drehte die Werkself die Partie noch zu einem beeindruckenden 5:2.

Hertha BSC setzte sich beim SSV Jeddeloh mit 2:0 durch. Stuttgart gewann knapp mit 1:0 in Paderborn, Freiburg bezwang Wolfsburg mit 3:2.

Holstein Kiel entschied das Duell gegen Hoffenheim schließlich im Elfmeterschießen für sich.

Fazit: Der Pokal kennt keine Ausreden

Der Mittwoch hat einmal mehr gezeigt, weshalb der DFB-Pokal seinen besonderen Reiz besitzt.

Während Bayern seine Favoritenrolle eindrucksvoll bestätigte und Leverkusen eine spektakuläre Aufholjagd gelang, müssen Schalke und Hannover ihre Wunden lecken.

Besonders für Sandro Wagner wird die Luft dünner.

Denn irgendwann reichen gute Ansätze, Torchancen und Durchhalteparolen nicht mehr. Dann müssen Siege her.

Und genau darauf wartet Hannover 96 inzwischen viel zu lange.

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