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Der liebe Gott will Biathlon lernen

NoName_13 (CC0), Pixabay
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Deutschland trauert. Laura Dahlmeier, Olympiasiegerin, Weltmeisterin, Sportikone – und ein Mensch voller Energie, Disziplin und Neugier – ist tot.

Die ehemalige Biathletin starb bei einer Bergexpedition im Karakorum-Gebirge in Pakistan. Ein Steinschlag auf rund 5700 Metern Höhe wurde ihr zum Verhängnis. Sie war dort mit ihrer Seilpartnerin unterwegs, als das Unglück am 28. Juli gegen Mittag Ortszeit passierte.

Ein Notruf wurde sofort abgesetzt, doch das Gelände war so abgeschieden, dass der Rettungshubschrauber erst am nächsten Morgen zur Unglücksstelle vordringen konnte. Trotz aller Bemühungen: Am Mittwoch, dem 30. Juli 2025, kam die traurige Bestätigung. Laura Dahlmeier – die Frau, die Biathlon in Deutschland prägte wie kaum eine andere – ist tot.

Mit nur 31 Jahren verlässt sie eine Welt, die sie mit ihrer Leidenschaft, Bescheidenheit und Stärke geprägt hat. Zwei olympische Goldmedaillen, sieben Weltmeistertitel, unzählige Emotionen, Tränen, Triumphe – und zuletzt ein neues Leben als Abenteurerin, Bergsportlerin, Naturliebhaberin.

Der Himmel hat jetzt eine Biathletin.
Und wir? Wir sagen danke. Und lassen die Tränen laufen.

Mach’s gut, Laura. Vielleicht wollte der liebe Gott einfach lernen, wie man eine perfekte Null schießt.

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