Ganz ehrlich: Das war ein richtig bitterer Saisonabschluss. RB Leipzig verliert 1:4 beim SC Freiburg – und als Fan sitzt man da und fragt sich: Musste das wirklich sein?
Klar, Freiburg ist stark. Klar, die haben Rückenwind vor dem Europa-League-Finale. Aber was RB da defensiv angeboten hat, war teilweise erschreckend. Vier Gegentore am letzten Spieltag, viel zu einfache Fehler, kaum echte Gegenwehr – das war kein würdiger Abschied in die Pause.
Nach dem 0:2 gab es kurz Hoffnung, als Ouédraogo stark zum Anschluss traf. Da dachte man: Jetzt kippt das Spiel vielleicht. Aber nein. Statt Druck, Tempo und Aufbäumen kam viel zu wenig. Freiburg war abgezockt, Leipzig wirkte oft langsam, ideenlos und hinten offen wie ein Scheunentor.
Besonders ärgerlich: RB hatte die Chance, die beste Bundesliga-Punktausbeute der Vereinsgeschichte zu holen. Stattdessen gibt es eine klare Klatsche. Champions League hin oder her – so ein Auftritt bleibt hängen.
Natürlich ist die Saison insgesamt nicht schlecht, wenn man wieder in der Königsklasse steht. Aber genau deshalb muss der Anspruch höher sein. Wer in der Champions League bestehen will, darf sich in Freiburg nicht so auseinandernehmen lassen.
Jetzt ist Pause. Und die sollte genutzt werden. Für Analyse, für klare Worte und für die Frage, warum diese Mannschaft immer wieder Spiele herschenkt, die sie eigentlich anders angehen müsste.
Als RB-Fan bleibt heute vor allem Frust. Freiburg feiert Europa – und wir fahren mit einem 1:4 im Gepäck nach Hause. Danke für nichts.
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