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Das Investment – Fonds & Friends Verlagsgesellschaft mbH bilanziell überschuldet

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Das kann man zu dem Unternehmen in der letzten im Unternehmensregister veröffentlichten Bilanz lesen:

„Die Bewertung wurde trotz der bilanziellen Überschuldung unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen, weil nach Ansicht der Geschäftsführung von einer positiven Fortbestehensprognose im Sinne des § 19 Abs. 2 InsO n.F. auszugehen ist.“

Der Verlag betreibt zum Beispiel das Internetportal „Das Investment“ . Solche Bilanzen machen sich in der Außendarstellung sicherlich nicht sonderlich gut.

Fonds & Friends Verlagsgesellschaft mbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Bilanz

Aktiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen 49.587,48 62.766,48
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 20.773,50 22.428,00
II. Sachanlagen 28.813,98 40.338,48
B. Umlaufvermögen 1.034.543,58 596.551,89
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 780.386,11 532.667,19
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 254.157,47 63.884,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.897,81 24.894,97
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 332.102,32 321.416,75
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.425.131,19 1.005.630,09

Passiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzverlust 357.102,32 346.416,75
III. nicht gedeckter Fehlbetrag 332.102,32 321.416,75
B. Rückstellungen 147.235,32 74.194,53
C. Verbindlichkeiten 1.138.212,02 839.165,34
D. Rechnungsabgrenzungsposten 139.683,85 92.270,22
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.425.131,19 1.005.630,09

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg und wird beim Amtsgericht Hamburg im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nummer HRB 73703 geführt.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) und des Gesell­schaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größen­merkmale einer kleinen Kapitalgesell­schaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

Bei der Aufstellung der Bilanz sowie des Anhangs werden die Erleichterungsvorschriften für kleine Kapitalgesellschaften gemäß §§ 274a sowie 288 Abs. 1 HGB in Anspruch genommen.

Auf die Aufstellung eines Lageberichtes hat die Gesellschaft gemäß § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB verzich­tet. Bei dieser Offenlegung werden die Erleichterungsvorschriften gemäß § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB bezüglich der Bilanz sowie die Erleichterungsvorschriften gemäß § 326 HGB in Anspruch genommen.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung wurde trotz der bilanziellen Überschuldung unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen, weil nach Ansicht der Geschäftsführung von einer positiven Fortbestehensprognose im Sinne des § 19 Abs. 2 InsO n.F. auszugehen ist.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um plan­mäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Abschreibungszeitraum entspricht den Nutzungsdau­ern der Anlagegüter. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzel­kosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwert­berichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbind­lichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünfti­ger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben zur Bilanz

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr ausnahmslos eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspie­gel:

Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
2017 1.047 91 0 1.138
2016 839 0 0 839

Zum Abschlussstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 131 (Vorjahr: TEUR 131).

4. Sonstige Angaben

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im abgelaufenen Geschäftsjahr Herr Peter Ehlers, Dipl.-Kaufmann, Hamburg, und Herr Gerd Bennewirtz, Investment-Berater, Korschenbroich. Sie waren von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Im Geschäftsjahr 2017 waren durchschnittlich 33 Arbeitnehmer beschäftigt.

Hamburg, den 9. April 2019

Peter Ehlers
– Geschäftsführer –

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 09.04.2019 festgestellt.

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