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Die New Yorker Behörden haben eine hohe Geldstrafe gegen eine Synagoge verhängt, weil dort trotz der Corona-Pandemie tausende Gäste gemeinsam eine Hochzeit feierten.

Die Synagoge im Stadtteil Williamsburg müsse 15.000 Dollar (12.600 Euro) zahlen, sagte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio gestern. Die Gemeinde habe trotz der geltenden Versammlungsbeschränkungen ohne Wissen der Behörden über Mundpropaganda zu der Hochzeit am 8.November eingeladen. Die Veranstaltung war durch ein in sozialen Medien zirkulierendes Video aufgeflogen, das tausende Menschen ohne Masken beim Singen und Tanzen zeigte.

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In Brasilien sind mehr als 170.000 Menschen an der durch das Coronavirus ausgelösten Erkrankung Covid-19 gestorben. Allein gestern wurden 630 neue Todesfälle gemeldet. Die Zahl der bekannten Neuinfektionen liegt bei 31.100 – Brasilien ist mit 6,1 Millionen registrierten CoV-Fällen das Land mit den dritthöchsten Fallzahlen nach den USA und Indien.

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Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die wöchentliche Testpflicht für Grenzgänger vorläufig außer Kraft gesetzt. „Die Außervollzugsetzung der Regelung hat allgemeine Wirkung“, erläuterte ein Gerichtssprecher gestern die weitreichenden Folgen des Eilantrags zweier österreichischer Schüler.

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Die Versorgung betagter Patientinnen und Patienten während der Pandemie in Schweden ist in den vergangenen Monaten nach den Feststellungen einer staatlichen Untersuchungskommission absolut unzureichend gewesen. Einige Patienten seien ohne jede Untersuchung bis zum Tod ihrem Schicksal überlassen geblieben, heißt es in dem gestern veröffentlichten Bericht der Aufsichtsbehörde IVO. Die „schweren Mängel“ könnten nicht nur auf die Krise selbst zurückgeführt werden, sie bestünden auch unabhängig von der Pandemie.

Von den 6.500 Todesfällen, die in Schweden mit dem Covid-19-Virus in Zusammenhang stehen, entfallen fast die Hälfte auf betagte Patientinnen und Patienten, die in einem Seniorenheim lebten, und ein weiteres Viertel auf betagte Personen, die zu Hause versorgt wurden.

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