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Die neue und als besorgniserregend eingestufte Coronavirus-Variante Omikron ist bis heute in mindestens 23 Ländern entdeckt worden, darunter Österreich. Das geht aus dem Melderegister der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor, wie WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf berichtete. Die Zahl werde mit Sicherheit steigen.

Wie gut die verfügbaren Impfstoffe bei einer Infektion mit der Omikron-Variante vor einem schweren Verlauf schützen, sei noch nicht klar, betonte Covid-19-Expertin Maria van Kerkhove. Die Studien brauchten Zeit. In Südafrika sei die Zahl der Krankenhauseinweisungen gestiegen, aber das könne auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass sich mehr Menschen infizieren, nicht dass die Omikron-Variante einen schlimmeren Verlauf verursacht als andere Varianten.

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Italien will die Kontrolle der Impfbescheinigungen an den Grenzen verschärfen. Geplant seien stichprobenartige Kontrollen der Einreisenden, kündigte Gesundheitsminister Roberto Speranza bei einer Fragestunde im Parlament heute an.

„Die Zahl der Ansteckungen ist derzeit niedriger als die einiger benachbarter EU-Länder: In Slowenien beispielsweise lag die 7-Tage-Inzidenz bei 186 Fällen, in Italien sind es bis heute 146 Fälle“, erklärte der Minister.

„Wir haben hohe Standards bei den Bestimmungen für Einreisende aus Nicht-EU-Ländern, für viele gibt es eine Quarantäne, für andere einen grünen Pass. Meiner Meinung nach sind die Vorschriften vorhanden, und die Regierung muss die Kontrollen verstärken, nicht nur auf den Flughäfen, sondern auch bei den anderen Einreisemöglichkeiten“, so Speranza.

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In Griechenland haben von gestern auf heute rund 20.000 ältere Menschen einen Termin zur Erstimpfung vereinbart – das sind gut zehnmal so viele wie sonst im Tagesdurchschnitt. Diese Zahlen nannte Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis im Parlament. Der sprunghafte Anstieg folgte auf seine Ankündigung vom Dienstag, dass für Menschen über 60 künftig eine Impfpflicht gilt.

Vom 16. Jänner an sind Strafen fällig, Ungeimpfte dieser Altersgruppe müssen dann monatlich 100 Euro Bußgeld zahlen.

„Neun von zehn Griechen, die (an Covid-19) sterben, sind über 60 Jahre alt, acht von zehn sind nicht geimpft“, begründete der Premier die Maßnahme im Parlament. Blieben diese Menschen ungeschützt, belasteten sie das Gesundheitssystem überproportional, weil sie stärker gefährdet seien.

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Der britische Premierminister Boris Johnson hat einen Bericht über verbotene Lockdown-Partys in seinem Amtssitz in der Downing Street zurückgewiesen. „Alle Richtlinien sind von (Downing Street, Anm.) Nummer 10 befolgt worden“, sagte Johnson heute im Londoner Unterhaus auf die Frage nach einer angeblichen Weihnachtsfeier im Dezember 2020, bei der sich Dutzende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vergnügt haben sollen, während sich das Land im strikten Lockdown befand.

Der „Mirror“ berichtete neben der angeblich von Johnson geduldeten Weihnachtsfeier noch von einer weiteren Party in der Downing Street im November 2020, bei der Johnson zum Abschied eines Beraters selbst eine Rede gehalten haben soll.

Bei beiden Feiern sollen 40 bis 50 Menschen dabei gewesen sein, was unter den damaligen Beschränkungen illegal gewesen wäre. Eine vom „Mirror“ zitierte, nicht genannte Insiderquelle erzählte: „Es war ein Coronavirus-Alptraum.“

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