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In den USA hat die Zahl der täglich registrierten Corona-Neuinfektionen einen neuen Höchststand erreicht. Binnen 24 Stunden wurden nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität vom Samstagabend (Ortszeit) 66.528 Ansteckungsfälle verzeichnet. Die Zahl der Corona-Toten stieg demnach um 760 auf 134.729. Insgesamt infizierten sich nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität inzwischen 3,24 Millionen Menschen in den USA mit dem neuartigen Coronavirus.

Die USA sind das mit Abstand am härtesten von der Pandemie betroffene Land der Welt. Dies gilt sowohl für die Infektions- als auch die Totenzahlen.

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US-Präsident Donald Trump hat sich erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mit einer Gesichtsmaske in der Öffentlichkeit gezeigt. Trump trug bei einem Termin im Walter-Reed-Militärkrankenhaus nahe Washington einen schwarzen Mund-Nasen-Schutz. Der 74-Jährige, der sich in der Klinik mit verwundeten Veteranen traf, ging schweigend an den wartenden Reportern auf dem Krankenhausflur vorbei.

Trump hatte sich bislang beharrlich geweigert, bei seinen öffentlichen Auftritten einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Selbst bei einem Besuch in einer Fabrik für Atemschutzmasken im Bundesstaat Arizona Anfang Mai trug er keine Maske. Medienberichten zufolge beugte er sich nun dem Druck seiner Berater, die den Präsidenten seit Wochen dazu gedrängt hätten, die Empfehlung seiner Regierung zum Tragen von Masken umzusetzen.

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In Israel haben gestern tausende Menschen gegen den Umgang der Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit der Coronavirus-Pandemie demonstriert. Auf dem zentralen Rabin-Platz in Tel Aviv versammelten zahlreiche Menschen, wie ein Reporter einer Nachrichtenagentur berichtete. Einige hielten Transparente mit Slogans wie „Lasst uns atmen“. Die meisten Teilnehmer und Teilnehmerinnen trugen Masken, zumeist wurde aber nicht der empfohlene Abstand von zwei Metern eingehalten.

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Die Bundesländer in Deutschland planen einem Medienbericht zufolge eine umfassende Ausweitung ihrer Verschuldung und begründen diese mit dem Kampf gegen die Folgen der Coronavirus-Krise.

Wie der „Spiegel“ gestern unter Berufung auf eine eigene Umfrage unter den 16 Länderfinanzministerien meldete, summieren sich kreditfinanzierte „Sondervermögen“ und Nachtragshaushalte, die in diesem Zusammenhang beschlossen sind oder vorbereitet werden, auf rund 95 Milliarden Euro.

Einige Länder wollten im Herbst über weitere Schulden in Milliardenhöhe entscheiden. Besonders hoch falle die Neuverschuldung in Bundesländern aus, die Sondervermögen zur Krisenbewältigung gegründet haben – wie beispielsweise Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und das Saarland.

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Hunderte Urlauberinnen und Urlauber aus Deutschland sollen beim Ballermann auf Mallorca Party gemacht haben, ohne sich um die derzeit in Spanien geltenden Coronavirus-Regeln zu scheren. Auf einem gestern veröffentlichten Video der „Mallorca Zeitung“ („MZ“) ist zu sehen, wie die Menschen am Freitagabend auf der berühmten „Bierstraße“ im dichten Gedränge feiern, trinken und tanzen – „als gäb’s kein Corona“, so die „MZ“.

Praktisch niemand trägt dabei Maske, obwohl der von der spanischen Regierung für die Zeit der „neuen Normalität“ vorgeschriebene Mindestabstand von eineinhalb Metern weder auf der Straße noch in den Lokalen eingehalten wird. Die Bilder schockierten die Insel. Die Szenen zeigten, so die „MZ“, „wie groß die Gefahr einer zweiten Coronavirus-Welle auf Mallorca sein könnte“.

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