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Zum ersten Mal seit Beginn der Coronavirus-Pandemie in Italien ist es gestern in mehreren italienischen Städten zu Protesten gegen die Regierung von Premier Giuseppe Conte gekommen. Einige hundert Aktivisten der Protestbewegung Orange-Westen gingen in 30 italienischen Städten, darunter Rom, Mailand, Turin und Bologna, auf die Straße, um gegen die Regierung zu protestieren.

Kritisiert wurden die Anti-Coronavirus-Maßnahmen, welche die Regierung seit Beginn der Pandemie Ende Februar ergriffen hat. Die Demonstrierenden, die sich unter anderem gegen die Impfpflicht wehren und einen Austritt Italiens aus dem Euro-Raum fordern, beschuldigten die Regierung, die Epidemie als Vorwand zu nutzen, um die Italiener ihrer Bürgerfreiheiten zu berauben und das Land in den wirtschaftlichen Ruin zu treiben.

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Spanien will im Rahmen eines Pilotprojekts bereits vor Juli wieder deutsche, französische und skandinavische Touristen und Touristinnen ins Land lassen. Das Pilotprojekt solle nach derzeitigem Stand die Inselgruppen der Balearen und der Kanaren umfassen, teilte das Tourismusministerium gestern in Madrid mit. Dort könnten die derzeit geltenden Einreisebeschränkungen bereits ab dem 22. Juni gelockert werden.

Möglicherweise würden auch weitere Regionen wie Andalusien oder Katalonien in das Projekt aufgenommen. Vor einer Woche hatte der spanische Regierungschef Pedro Sanchez angekündigt, sein Land wolle seine Grenzen für ausländische Touristen ab dem 1. Juli wieder öffnen. Die seit dem 15. Mai geltende Quarantänepflicht bei einer Einreise nach Spanien werde dann aufgehoben.

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Rumäniens Ministerpräsident Ludovic Orban hat mit mehreren Mitgliedern seines Kabinetts gegen die selbst aufgestellten CoV-Regeln verstoßen. Ein Foto zeigt den Regierungschef in seinem Büro mit vier Ministern rauchend, trinkend und ohne Schutzmaske. „Das passiert also im Büro des Premierministers. Schämen sie sich“, schrieb der Oppositionspolitiker Eugen Teodorovici von der Sozialdemokratischen Partei (PSD), der das Bild als einer der Ersten verbreitet hatte, im Onlinedienst Facebook.

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Der belgische Prinz Joachim, ein Neffe von König Philippe, ist nach einer Familienfeier in Spanien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigte der Königspalast am Freitag belgischen Medien. Nach einem spanischen Medienbericht soll die Feier 27 Teilnehmende gehabt haben und damit mehr als dort erlaubt. Der Palast sprach jedoch von einem Treffen mit höchstens zwölf Personen. Die Grenze liegt bei 15.

Der 28-jährige Prinz ist der jüngste Sohn von Prinzessin Astrid, der Schwester des Königs. Er flog nach einem Bericht der Agentur Belga am 24. Mai nach Madrid und reiste von dort nach Cordoba in Andalusien, wo er am 26. Mai an der Feier teilnahm. Am nächsten Tag bekam er Symptome und wurde am 28. Mai positiv auf das Coronavirus getestet.

 

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