Die 2. Bundesliga präsentiert sich auch in der Saison 2026/27 als ausgesprochen interessante Spielklasse. Nach sechs Partien hat sich an der Spitze ein Duo abgesetzt: Hertha BSC hat sämtliche Spiele gewonnen, der 1. FC Nürnberg ist ebenfalls noch ungeschlagen.
Dahinter folgen Heidenheim, Wolfsburg, Kaiserslautern und Magdeburg.
Am Tabellenende liegen dagegen gleich mehrere prominente Vereine eng zusammen. Bundesliga
Hertha BSC: Sechs Spiele, sechs Siege
18 Punkte aus sechs Partien und 17:7 Tore – Hertha hat den perfekten Saisonstart hingelegt.
Am Sonntag kommt Greuther Fürth ins Olympiastadion. Die Berliner können ihre beeindruckende Serie weiter ausbauen.
1. FC Nürnberg: Ebenfalls noch ungeschlagen
Nürnberg steht mit 16 Punkten unmittelbar hinter Hertha.
Fünf Siege und ein Remis zeigen, dass der Club in dieser Saison bislang ausgesprochen stabil auftritt. Am Samstagabend wartet mit Wolfsburg allerdings ein echter Härtetest.
1. FC Heidenheim: Mitten im Aufstiegsrennen
13 Punkte bedeuten Rang drei.
Heidenheim trifft am Freitag auf Kaiserslautern – ein direktes Duell zweier Mannschaften aus dem oberen Tabellenbereich.
VfL Wolfsburg: Gute Ausgangslage
Der Bundesliga-Absteiger steht mit elf Punkten auf Rang vier.
15 Treffer zeigen, dass die Offensive funktioniert. In Nürnberg wartet nun eines der schwierigsten Spiele des bisherigen Saisonverlaufs.
1. FC Kaiserslautern: Wenige Tore, viele Punkte
Kaiserslautern hat ebenfalls elf Punkte, dabei aber erst sechs Tore erzielt.
Der FCK gewinnt seine Punkte bislang also nicht durch Offensivspektakel, sondern durch Stabilität. In Heidenheim wird diese Qualität erneut gefragt sein.
1. FC Magdeburg: Kontakt nach oben
Magdeburg steht mit zehn Punkten auf Rang sechs.
Nach sechs Partien ist der Abstand zu den Aufstiegsplätzen überschaubar. Gegen Hannover soll nun zu Hause nachgelegt werden.
Energie Cottbus: Aufsteiger hält gut mit
Cottbus hat acht Punkte gesammelt und dabei bereits 14 Tore erzielt.
Der Aufsteiger zeigt damit offensiv wenig Respekt vor der neuen Liga. Nun geht es zum Schlusslicht Darmstadt.
FC St. Pauli: Remiskönig der Liga
St. Pauli hat vier seiner sechs Spiele unentschieden gespielt.
Sieben Punkte bedeuten Rang acht. Gegen Karlsruhe soll möglichst der zweite Saisonsieg folgen.
VfL Bochum: Noch ohne klare Richtung
Bochum steht ebenfalls bei sieben Punkten.
Zwei Siege, ein Remis und drei Niederlagen ergeben einen durchwachsenen Saisonstart. Gegen Bielefeld besteht nun die Chance, sich ins Mittelfeld vorzuarbeiten.
Hannover 96: Neustart mit Sandro Wagner
Auch Hannover hat sieben Punkte.
Während der Länderspielphase feierte Sandro Wagner einen erfolgreichen Einstand als neuer Trainer: Im Test gegen den SC Verl gewann Hannover mit 2:0. Nun zählt allerdings die Liga. Beim 1. FC Magdeburg beginnt für Wagner der Ernst des Zweitliga-Alltags. DIE WELT
VfL Osnabrück: Sieben Punkte und viele Gegentore
Osnabrück hat neun Tore erzielt, aber zwölf kassiert.
Gegen Dynamo Dresden geht es am Samstag um wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte.
Greuther Fürth: Viele Unentschieden
Fürth besitzt sechs Punkte und hat bereits dreimal remis gespielt.
Nun wartet auswärts Spitzenreiter Hertha BSC – eine entsprechend schwierige Aufgabe.
Arminia Bielefeld: Noch nicht angekommen
Bielefeld steht mit fünf Punkten auf Rang 13.
Zehn eigene Tore sind ordentlich, zwölf Gegentreffer allerdings zu viel. Beim VfL Bochum benötigt die Arminia möglichst ein positives Ergebnis.
Karlsruher SC: Defensive unter Druck
Karlsruhe hat fünf Punkte und ein Torverhältnis von 6:12.
Beim FC St. Pauli muss vor allem die Defensive stabiler werden.
Eintracht Braunschweig: Spektakulärer Auftakt, danach wenig Ertrag
Braunschweig steht trotz zwölf erzielter Tore nur bei vier Punkten.
Am Freitag kommt Holstein Kiel – und damit ein direkter Konkurrent aus dem Tabellenkeller.
Holstein Kiel: Noch ohne Saisonsieg
Vier Unentschieden und zwei Niederlagen bedeuten für Kiel lediglich vier Punkte.
Nun wartet Braunschweig. Für Holstein wäre der erste Sieg ein wichtiges Signal.
Dynamo Dresden: Wieder mitten im Abstiegskampf
Dynamo besitzt vier Punkte aus sechs Spielen.
Acht erzielte Treffer stehen 14 Gegentoren gegenüber. In Osnabrück wartet ein direktes Duell, in dem Dresden dringend etwas Zählbares benötigt.
SV Darmstadt 98: Schlusslicht trotz engem Tabellenkeller
Auch Darmstadt hat vier Punkte, liegt aufgrund des Torverhältnisses jedoch auf dem letzten Platz.
Nur fünf Tore in sechs Spielen zeigen, wo das Hauptproblem liegt. Gegen Energie Cottbus muss insbesondere offensiv mehr kommen.
Fazit: Hertha und Nürnberg setzen früh ein Zeichen
Hertha BSC und der 1. FC Nürnberg haben sich zunächst vom Feld abgesetzt. Heidenheim, Wolfsburg, Kaiserslautern und Magdeburg bleiben jedoch in Reichweite.
Im Tabellenkeller ist die Lage völlig offen. Zwischen Rang 15 und Rang 18 liegen praktisch keine Abstände.
Der siebte Spieltag mit Nürnberg gegen Wolfsburg, Heidenheim gegen Kaiserslautern und Magdeburg gegen Hannover bietet gleich mehrere hochinteressante Begegnungen.
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