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Borussia Mönchengladbach viele neue Namen, aber auch Qualität?

jorono (CC0), Pixabay
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Natürlich freuen mich die vielen Neuzugänge erstmal grundsätzlich. Nach so einer enttäuschenden Saison war klar, dass sich im Kader einiges verändern muss, und man muss Rouven Schröder zugutehalten, dass er den Umbau jetzt mit Tempo angeht. Spieler wie Leopold, Uno oder Konoplya klingen auf dem Papier interessant, bringen teilweise Führungsqualität mit und könnten der Mannschaft neue Impulse geben. Gerade der Vergleich mit Lars Stindl weckt natürlich Hoffnungen bei uns Gladbach-Fans.

Aber wenn wir ehrlich sind: Heute weiß doch noch niemand, wie diese Spieler am Ende wirklich einschlagen werden. Gute Namen oder spannende Profile garantieren noch lange keinen Erfolg. Das hat man in Gladbach in den vergangenen Jahren oft genug gesehen. Entscheidend wird sein, ob aus all den Einzelspielern endlich wieder eine funktionierende Mannschaft entsteht.

Und genau da liegt für mich das eigentliche Problem. Viel wichtiger als die ganzen Transfers wäre es gewesen, endlich einen Trainer zu holen, der eine Mannschaft wirklich entwickeln kann. Einen Trainer mit klarer Spielidee, Autorität und der Fähigkeit, junge Spieler besser zu machen und der Mannschaft wieder eine erkennbare Identität zu geben.

Beim aktuellen Trainer habe ich dieses Gefühl ehrlich gesagt überhaupt nicht. Für mich fehlt da weiterhin die klare Entwicklung – sowohl spielerisch als auch mental. Deshalb sehe ich die vielen Transfers momentan eher mit vorsichtiger Hoffnung statt echter Euphorie. Denn ohne den richtigen Trainer wird auch ein neuer Kader am Ende wieder hinter seinen Möglichkeiten bleiben.

2 Kommentare

  • Man kann sich dem Autor nir vollumfänglich anschliessen.

    Das beste Beispiel:
    Erst als Lucien Favre kam, wurde aus einer „uninspiriert spielenden Gurkentruppe“ eine echte Mannschaft, wobei jeder einzelne Spieler bekanntlich besser wurde und gute Perspektivspieler eine Zukunft in unserem Verein sahen. Der Marktwert der Spieler stieg signifikant und der Verein prosperierte.

    Das Ganze geschah aber erst, als wir mit anderthalb Beinen auf den sehr realistisch drohenden Abstieg zusteuerten UND die Vereinsverantwortlichen mächtig seitens der Fans unter Druck standen.

    Hoffentlich hat unser durchaus fähiger und äußerst sympathischer Spodi „das Heft des Handelns“ hinsichtlich der Wahl des Trainers. Man wird zunehmend das Gefühl nicht los, dass Polanski immer noch sehr einflussreiche Fürsprecher im Präsidium hat.

    Die Analyse zu Polanski, den man durchaus symphatisch wahrnehmen kann, fällt im Ergebnis jedenfalls sehr negativ aus. Man kann sich über seinen möglichen Verbleib nur noch verwundert die Augen reiben und sein Staunen – Entsetzen trifft es wohl eher – über die seinerzeitig wohl vereinbarte Vertragslaufzeit hum Ausdruck bringen!

    Der Spodi und der Trainer sind die wichtigsten Mitarbeiter des Vereins! Ein Verbleib von Polanski ist unverantwortlich und keineswegs nachvollziehbar.

    Leider mal wieder = „Gladbachlike“.

  • Am Trainer hat es nicht gelegen. Die Spielweise der Borussia war zu passiv. Aber die letzten Begegnungen gegen Dortmund und Hoffenheiim zeigen eine deutliche Aufwärtstendenz die Hoffnung macht. Die Transfers der letzten Tage sind ausgezeichnet. Das war sehr gute Arbeit.

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