Eigentlich müsste man zu dem Vorgang eine eigene Internetseite erstellen, denn bei der Menge an Kommentaren, die zu dem Thema bei uns in der Redaktion eingehen, bietet sich das nahezu an. Wir sind dazu im Gespräch mit dem Inkassoverband, den Ermittlungsbehörden und Google, denn wir möchten, dass Google uns dabei unterstützt. Die Signale aus dem Hause Google sind dabei sehr positiv. Wenn sich der Vorgang noch länger hinzieht, werden wir das sicherlich so umsetzen.
Zudem konnten wir einen deutschen Fernsehsender für das Thema interessieren. Es geht hier möglicherweise um Zehntausende geschädigte Kunden. Den uns bekannten Inkassodienstleister hat die Staatsanwaltschaft wohl bereits informiert. Darüber werden wir dann sicherlich die Klarnamen der Kontoinhaber bekommen und wären damit einen Schritt weiter.
Einige User hatten den Verdacht, dass die Cyberangriffe dieser Berichterstattung zu verdanken sind. Sei es, wie es sei – nachweisen können wir das nicht, werden die Vermutung aber der ermittelnden Staatsanwaltschaft mitteilen. Dort hat man ganz andere Mittel. Wir können uns das im Moment allerdings nicht vorstellen, denn so blöd kann man ja eigentlich nicht sein. Sie müssten inzwischen gemerkt haben, dass die DDoS-Angriffe ins Leere laufen, denn unsere User kennen solche Situationen aus den vergangenen Jahren, und denen macht das nichts aus.
Alle Artikel kommen trotzdem direkt in Google News und erscheinen auch auf den Webseiten von Google als Suchergebnis. Wir verdienen damit kein Geld, denn es gibt bei uns keine Werbung. Unsere Mitstreiter sind ehemalige Polizisten, Richter, Mitarbeiter aus der Justiz und andere, die eine gute Sache unterstützen wollen. Insofern warten wir einfach mal ab, bis diese Cyberidioten merken, dass außer Kosten nichts dabei herausgekommen ist.
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