Start Warnhinweis BAFIN Bankenabgabe 2022: Deutsche Institute zahlen 3,38 Milliarden Euro an Einheitlichen Abwicklungsfonds

Bankenabgabe 2022: Deutsche Institute zahlen 3,38 Milliarden Euro an Einheitlichen Abwicklungsfonds

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Die BaFin hat als nationale Abwicklungsbehörde für den Einheitlichen Abwicklungsfonds der Bankenunion (Single Resolution Fund – SRF) von deutschen Instituten für das Beitragsjahr 2022 die Bankenabgabe in Höhe von 3,38 Milliarden Euro erhoben.

Davon entfallen 2,03 Milliarden Euro auf Groß- und Regionalbanken, 560 Millionen Euro auf Landesbanken und Spitzeninstitute des Sparkassen- und Genossenschaftssektors, 368 Millionen Euro auf Sparkassen, 226 Millionen Euro auf Genossenschaftsbanken und 194 Millionen Euro auf bestimmte weitere Institute, wie Hypothekenbanken und Finanzdienstleister. Entrichtet haben die europäische Bankenabgabe 1.319 beitragspflichtige Institute in Deutschland.

Der Ausschuss für die Einheitliche Abwicklung (Single Resolution BoardSRB) berechnet jährlich die Bankenabgabe und verwaltet den SRF. Die BaFin hat die für den SRF erhobenen Beiträge der Institute Ende Juni 2022 an die deutsche Kammer des SRF überwiesen. Insgesamt haben die beteiligten Staaten für den SRF eine Bankenabgabe in Höhe von rund 13,7 Milliarden Euro von 2.896 beitragspflichtigen Instituten erhoben. Der SRF verfügt nach Angaben des SRB aktuell über ein Volumen von rund 66 Milliarden Euro. Der SRF soll nach den gesetzlichen Vorgaben bis Ende 2023 ein Zielvolumen in Höhe von 1 Prozent der gedeckten Einlagen der Banken in den Mitgliedstaaten erreichen.

Zusätzlich zu den Beiträgen für den SRF hat die BaFin noch rund 24,99 Millionen Euro von 71 inländischen Unionszweigstellen und Wertpapierinstituten erhoben, die unter Einzelaufsicht der BaFin stehen. Diese Mittel verwaltet die BaFin.

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