Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat eine eindringliche Warnung vor der Internetseite tinoktrade.com ausgesprochen. Nach ihren Erkenntnissen werden dort Finanz- und Wertpapierdienstleistungen sowie Geschäfte mit Kryptowerten angeboten – und das ohne die erforderliche behördliche Genehmigung.
Damit verstößt die Plattform gegen geltendes Recht. Wer in Deutschland Bank- oder Wertpapiergeschäfte betreibt oder Kryptodienstleistungen anbietet, benötigt zwingend eine Erlaubnis der BaFin. Anleger, die auf Angebote solcher Seiten eingehen, begeben sich in akute Gefahr, Opfer von Anlagebetrug oder finanziellen Verlusten zu werden.
Besonders alarmierend: Nach Angaben der Aufsicht gibt es Hinweise, dass die Betreiber von tinoktrade.com nicht nur illegal agieren, sondern dabei auch fremde Identitäten missbrauchen. Das bedeutet, dass möglicherweise seriöse Unternehmen oder Personen als Deckmantel vorgeschoben werden, um Vertrauen zu erwecken.
Was sollten Verbraucher tun?
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Anleger sollten jeglichen Kontakt zu tinoktrade.com meiden.
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Es wird dringend geraten, keine Zahlungen zu leisten oder persönliche Daten preiszugeben.
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Wer bereits investiert hat, sollte umgehend seine Bank und gegebenenfalls die Polizei informieren.
Die Warnung der BaFin ist ein weiteres Beispiel dafür, wie professionell kriminelle Strukturen mittlerweile auftreten. Mit seriös wirkenden Webseiten, gefälschten Lizenzen und aggressiven Werbemethoden versuchen sie, gerade unerfahrene Anleger in die Falle zu locken.
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