Da hatten die Passagiere auf einem Delta-Flug von Atlanta nach Portland wohl mit vielem gerechnet – aber sicher nicht mit einer Geburt in 10.000 Metern Höhe.
Auf Flug 478 bekam eine schwangere Passagierin am Freitagabend plötzlich Wehen, noch bevor die Maschine Oregon erreichte. Laut der Airline kam das Baby sogar rund 30 Minuten vor der Notlandung in Portland zur Welt.
Geburt ohne Notfallset – aber mit Schuhsenkeln
Besonders bemerkenswert:
An Bord halfen zwei zufällig mitreisende Sanitäterinnen, nachdem über die Lautsprecher nach medizinischem Personal gefragt worden war.
Das Problem:
Für eine Geburt war die Maschine offenbar eher mäßig vorbereitet.
- Kein Geburts-Set
- Keine Decken
- Improvisation statt Standardausrüstung
Also mussten kurzerhand Decken von Passagieren organisiert werden.
Und weil auch sonst nicht alles vorhanden war, opferte ein Flugbegleiter sogar seine Schuhsenkel, die für die Versorgung des Neugeborenen genutzt wurden.
Die Mutter brachte schließlich nach wenigen Presswehen ein gesundes Mädchen zur Welt.
Gesundes Baby – glückliches Ende
Nach Angaben der Helferinnen wog das Kind:
- 2,5 Kilogramm (5 Pfund, 8 Unzen)
- 47 Zentimeter groß
Und, wie eine der Sanitäterinnen schrieb:
„Das süßeste Baby überhaupt.“
Delta bedankte sich offiziell bei Crew und medizinischen Helfern und erklärte, die Gesundheit und Sicherheit der Passagiere habe oberste Priorität.
Fliegen in der Schwangerschaft – grundsätzlich erlaubt
Delta erlaubt schwangeren Frauen grundsätzlich das Fliegen ohne ärztliches Attest.
Mediziner empfehlen allerdings meist, nach der 36. Schwangerschaftswoche besonders vorsichtig zu sein oder gar nicht mehr zu fliegen – vor allem wegen möglicher Komplikationen.
Fazit
Andere landen in Portland mit Handgepäck.
Diese Familie landete mit einem zusätzlichen Passagier.
Oder anders gesagt:
Delta bot diesmal nicht nur einen Flug, sondern gleich eine komplette Geburtsstation mit improvisierter Premium-Ausstattung aus Decken und Schuhsenkeln.
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