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Artemis-II-Crew erlebt totale Sonnenfinsternis hinter dem Mond

8385 (CC0), Pixabay
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Die vier Astronauten der Artemis-II-Mission haben auf ihrem Rückflug zur Erde eine totale Sonnenfinsternis aus dem Orion-Raumschiff beobachtet – ein Anblick, den sie als „kaum in Worte zu fassen“ beschrieben. Pilot Victor Glover sprach von einem „unwirklichen“ und „sci-fi-haften“ Erlebnis, Kommandant Reid Wiseman nannte die Szenerie „absolut spektakulär“.

Zuvor hatte das Raumschiff wie geplant für rund 40 Minuten den Kontakt zur Erde verloren, als es hinter dem Mond entlangflog. Kurz nach Wiederherstellung der Verbindung meldete sich Astronautin Christina Koch mit den Worten: „Es ist so großartig, wieder von der Erde zu hören.“

Während des Fluges hinter dem Mond erreichte Orion mit 252.756 Meilen (406.771 Kilometern) seine bisher größte Entfernung von der Erde. Damit übertraf Artemis II den bisherigen Rekord von Apollo 13 aus dem Jahr 1970 und stellte einen neuen Bestwert für die weiteste Distanz auf, die Menschen jemals von unserem Planeten zurückgelegt haben.

Obwohl Orion nicht auf dem Mond landete, umrundete das Raumschiff dessen Rückseite und setzte anschließend Kurs zurück zur Erde. Während des Vorbeiflugs dokumentierte die Besatzung wissenschaftliche Beobachtungen, fotografierte die Sonnenfinsternis mit mehreren Kameras und beschrieb eindrucksvoll den Blick auf die Sonnenkorona, den Mondrand sowie den hell leuchtenden Planeten Erde im Hintergrund.

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte ein überraschender Anruf von US-Präsident Donald Trump, der der Crew zu ihrer Leistung gratulierte. Er erklärte, die Astronauten hätten „Geschichte geschrieben“ und „ganz Amerika stolz gemacht“. Außerdem lud er die vier Besatzungsmitglieder nach ihrer Rückkehr ins Weiße Haus ein.

Im Gespräch hob Trump hervor, dass die Mission nicht nur die erste bemannte Mondumrundung seit mehr als 50 Jahren sei, sondern auch einen historischen Distanzrekord markiere. Die Crew sprach ihrerseits über die Bedeutung künftiger Missionen zum Mars. Wiseman betonte, alle an Bord seien begeistert von der Vorstellung, dass die Menschheit eines Tages zu einer „Zwei-Planeten-Spezies“ werden könnte.

Fazit: Artemis II gilt schon jetzt als Meilenstein der modernen Raumfahrt – nicht wegen einer Mondlandung, sondern wegen spektakulärer Beobachtungen, technischer Präzision und ihrer symbolischen Bedeutung für die nächsten Schritte ins All.

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