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Ärger

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Der spanischen Hilfsorganisation Proactiva Open Arms, deren Schiff nach dreiwöchiger Blockade auf der italienischen Mittelmeer-Insel Lampedusa angelegt hat, droht nun auch in Spanien juristischer Ärger.

Die rechtspopulistische Partei Vox kündigte gestern an, die Hilfsorganisation wegen „Beihilfe zur illegalen Einwanderung und Missbrauch der Seefahrtgesetze“ anzuzeigen.

Mit ihrem Verhalten habe die NGO sich zum „Komplizen der internationalen Menschenschmuggler-Mafias“ gemacht, sagte Vox-Chef Santiago Abascal. Auch die spanische Zentralregierung, die bereits ein Marineschiff losgeschickt hatte, um die Menschen sicher nach Mallorca zu bringen, schließt juristische Schritte nicht aus.

Die spanische Hilfsorganisation war bereits im Juli ermahnt worden, keine Menschen mehr in internationalen Gewässern zu retten. Die NGO könnte ein Bußgeld von 900.000 Euro in Spanien erwarten.

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