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Acht Festnahmen bei zwei getrennten Anti-Terror-Einsätzen in Großbritannien

Foto-Rabe (CC0), Pixabay
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In Großbritannien sind acht Männer bei zwei voneinander unabhängigen Anti-Terror-Ermittlungen festgenommen worden. Wie die Metropolitan Police am Sonntag mitteilte, wurden fünf der Männer im Rahmen einer „vorab geplanten“ Operation am Samstag an verschiedenen Orten in England verhaftet. Sie stehen im Verdacht, einen Anschlag auf ein bestimmtes Ziel vorbereitet zu haben.

Vier der fünf Verdächtigen – zwei im Alter von 29 Jahren, sowie ein 40- und ein 46-Jähriger – sind iranischer Staatsangehörigkeit. Die Identität des fünften Mannes wird noch ermittelt. Vier von ihnen wurden auf Grundlage des britischen Terrorismusgesetzes festgenommen, der fünfte unter dem Police and Criminal Evidence Act (Pace). Alle fünf befinden sich weiterhin in Polizeigewahrsam.

Die Festnahmen erfolgten in Swindon, West-London, Stockport, Rochdale und Manchester. Ziel der mutmaßlichen Anschlagsplanung war ein namentlich nicht genanntes Objekt, das laut Polizei über die Ermittlungen informiert wurde und Unterstützung erhält.

Die Ermittlungen werden vom Anti-Terror-Kommando der Metropolitan Police geleitet, unterstützt von der Polizei von Greater Manchester, Wiltshire sowie weiteren landesweiten Anti-Terror-Einheiten.

„Die Ermittlungen befinden sich noch in einem sehr frühen Stadium. Wir prüfen derzeit mehrere Ermittlungsansätze, um ein mögliches Motiv zu erkennen und festzustellen, ob eine weitere Gefahr für die Öffentlichkeit besteht“, sagte Cdr Dominic Murphy, Leiter der Anti-Terror-Einheit der Met. Er forderte die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf.

In einer separaten Operation wurden drei weitere Männer – ebenfalls iranischer Herkunft und im Alter von 39, 44 und 55 Jahren – in Nordwest- und West-London festgenommen. Diese Festnahmen erfolgten auf Grundlage des britischen National Security Act. Auch diese Verdächtigen befinden sich derzeit in Gewahrsam, während an ihren Wohnorten weiterhin Durchsuchungen stattfinden.

Die Polizei betonte, dass es sich um zwei nicht miteinander verbundene Ermittlungen handelt.

Innenministerin Yvette Cooper dankte der Polizei und den Sicherheitsdiensten für ihr entschlossenes Handeln: „Diese ernsten Vorfälle zeigen deutlich, wie wichtig es ist, unsere Maßnahmen zum Schutz der nationalen Sicherheit kontinuierlich anzupassen.“

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