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Die Deutschen verkennen die Strafzins-Realität

Die privaten Haushalte in Deutschland lassen ca. 2,5 Billionen Euro praktisch zinslos auf Konten verkümmern, wie die Deutsche Bundesbank mitteilte. Bei einer Inflationsrate von 1,7 Prozent resultiert daraus ein realer Wertverlust von gut 40 Milliarden Euro. Die Wahrscheinlichkeit für Strafzinsen steigt. Zuletzt hatte EZB-Präsident Mario Draghi weitere Zinssenkungen durchblicken lassen. Auch von der US-Notenbank wird am 31.07. eine Leitzinssenkung um 0,25 Prozent erwartet.

Spätestens dann, wenn das Vermögen sowohl real als auch nominal an Wert verliert, wird die Sicherheitsillusion von Spareinlagen geplatzt sein. Die Anleger werden dann wohl über übel auf risikoreichere und/oder illiquidere Geldanlagen ausweichen müssen, wenn sie ihr Erspartes nicht dahinschmelzen sehen möchten.

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