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3. Liga aktuell: Trainerwechsel, Duisburger Traumstart und ein heißer Oktober

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Die 3. Liga startet nach der Pause in einen intensiven Oktober – und bei mehreren Vereinen ist die Saison bereits deutlich turbulenter verlaufen als ursprünglich geplant.

Gleich drei Klubs haben schon früh ihre Trainer ausgetauscht. Gleichzeitig überrascht der MSV Duisburg an der Tabellenspitze, Viktoria Köln spielt eine starke Saison und mehrere namhafte Traditionsvereine suchen noch nach ihrer Form.

Duisburg setzt sich oben fest

Der MSV Duisburg ist bislang die Mannschaft der Saison.

Nach sieben Spielen stehen sechs Siege und lediglich eine Niederlage zu Buche. Mit 18 Punkten führen die Zebras die Tabelle an.

Auch das Torverhältnis von 19:7 zeigt, dass der Erfolg keineswegs nur auf glücklichen Ergebnissen basiert.

Nun wartet die nächste interessante Prüfung: Duisburg empfängt die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim.

Die Hoffenheimer gehören selbst zu den positiven Überraschungen der bisherigen Spielzeit.

Viktoria Köln auf Platz zwei

Auch Viktoria Köln ist hervorragend gestartet.

Fünf Siege aus sieben Partien bedeuten 15 Punkte und Tabellenplatz zwei.

Besonders auffällig ist die Offensive. Viktoria hat bereits 19 Tore erzielt.

Einen erheblichen Anteil daran hat David Otto. Der Angreifer steht nach sieben Spielen bei sechs Treffern und gehört damit zu den erfolgreichsten Torjägern der Liga.

Am Wochenende reist Viktoria zu Alemannia Aachen.

Rot-Weiss Essen bleibt dran

Rot-Weiss Essen hat sich ebenfalls in der Spitzengruppe festgesetzt.

Vier Siege, zwei Unentschieden und nur eine Niederlage sorgen dafür, dass RWE mit 14 Punkten unmittelbar hinter Duisburg und Viktoria Köln liegt.

Nun wartet zum Auftakt des Spieltags Preußen Münster.

Ein Auswärtssieg würde den Druck auf Spitzenreiter Duisburg weiter erhöhen.

Hansa Rostock setzt auf André Breitenreiter

Eine der spektakulärsten Personalentscheidungen der vergangenen Wochen gab es in Rostock.

Hansa hat André Breitenreiter als neuen Cheftrainer verpflichtet.

Der 52-Jährige verfügt über erhebliche Bundesliga-Erfahrung und arbeitet nun erstmals als Trainer in der 3. Liga.

Er folgt auf Daniel Brinkmann.

Sportlich steht Hansa keineswegs schlecht da. Mit zwölf Punkten liegt Rostock nach sieben Spielen auf Rang sechs.

Allerdings waren die bisherigen Auftritte teilweise extrem wechselhaft. Auf überzeugende Spiele folgten Rückschläge wie das deutliche 0:4 bei Viktoria Köln.

Breitenreiter soll nun vor allem Konstanz in die Mannschaft bringen.

Sein nächster Ligaauftritt führt Hansa zu den Würzburger Kickers.

Wehen Wiesbaden reagiert auf Fehlstart

Auch beim SV Wehen Wiesbaden wurde bereits die Trainerfrage gestellt.

Der Klub gehört bislang zu den Enttäuschungen der Saison. Nach sieben Spielen stehen lediglich fünf Punkte auf dem Konto.

Besonders die Defensive bereitete Probleme.

Am Sonntag kommt es nun zu einer interessanten Begegnung: Wehen Wiesbaden tritt beim FC Ingolstadt an.

Das Besondere daran: Auch Ingolstadt hat bereits den Trainer gewechselt.

Damit treffen zwei Vereine aufeinander, die sich von einem frühen Neustart neue Impulse versprechen.

Ingolstadt sucht Stabilität

Der FC Ingolstadt steht nach sieben Spielen bei acht Punkten.

Für einen Verein mit den strukturellen Möglichkeiten der Schanzer ist das zu wenig.

Der Trainerwechsel soll nun helfen, die Mannschaft wieder in Richtung oberes Tabellendrittel zu führen.

Das direkte Duell gegen Wiesbaden wird damit zu einer ersten wichtigen Standortbestimmung.

Saarbrücken wieder oben dabei

Der 1. FC Saarbrücken gehört auch in dieser Saison zu den Mannschaften, die im Aufstiegsrennen eine Rolle spielen könnten.

Mit 13 Punkten steht der FCS derzeit auf Rang vier.

Auffällig ist vor allem die Offensive: Saarbrücken hat bereits 19 Treffer erzielt.

Nun wartet das Auswärtsspiel bei Fortuna Köln.

Hoffenheims U23 überrascht

Die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim gehört zu den spannendsten Teams der bisherigen Saison.

13 Punkte nach sieben Spielen bedeuten einen hervorragenden fünften Tabellenplatz.

Yasin Zor sorgt dabei besonders für Aufmerksamkeit. Wie Viktoria Kölns David Otto steht er bereits bei sechs Saisontoren.

Die nächste Aufgabe könnte kaum schwerer sein: Hoffenheim muss zum Tabellenführer MSV Duisburg.

Aachen hält Anschluss

Auch Alemannia Aachen ist ordentlich gestartet.

Elf Punkte nach sieben Spielen bedeuten Rang sieben.

Mit Viktoria Köln kommt nun allerdings eine der offensivstärksten Mannschaften der Liga auf den Tivoli.

Für Aachen ist es eine gute Gelegenheit zu zeigen, ob die Mannschaft bereits wieder in Richtung Spitzengruppe schauen kann.

Regensburg und Havelse unter Druck

Am Tabellenende wird die Situation dagegen bereits unangenehm.

Jahn Regensburg hat lediglich fünf Punkte gesammelt. Der TSV Havelse steht mit vier Punkten sogar auf dem letzten Tabellenplatz.

Ausgerechnet diese beiden Mannschaften treffen nun direkt aufeinander.

Für den Verlierer könnte sich die Lage weiter verschärfen.

Mannheim gegen Großaspach

Der SV Waldhof Mannheim bewegt sich bislang im Mittelfeld.

Mit zehn Punkten ist der Kontakt zur oberen Tabellenhälfte vorhanden.

Nun reist Mannheim zur SG Sonnenhof Großaspach, die bislang acht Punkte gesammelt hat.

Auch hier könnten drei Punkte erheblichen Einfluss auf die Tabellenposition haben.

Eine Liga mit enormer Dynamik

Nach gerade einmal sieben Spielen sind bereits mehrere Trainer ausgetauscht worden.

Das zeigt, wie hoch der Druck in der 3. Liga inzwischen geworden ist.

Viele Vereine kalkulieren zumindest mittelfristig mit der 2. Bundesliga. Gleichzeitig ist die wirtschaftliche Fallhöhe groß.

Duisburg hat sich zunächst an die Spitze gesetzt.

Doch dahinter liegen die Mannschaften eng zusammen.

Gerade deshalb dürfte der Oktober bereits wichtige Hinweise darauf liefern, welche Vereine tatsächlich um den Aufstieg spielen können – und welche schneller als gedacht in den Abstiegskampf geraten.

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