Start Justiz Insolvenzen Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG – Insolvent

Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG – Insolvent

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10 IN 50/19: In dem Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG, Korbacher Straße 5, 34477 Twistetal-Berndorf (AG Korbach, HRA 1149), vertr. d.: 1. Haus am Eichfeld Wurstwaren-Vertriebs GmbH, Korbacher Straße 5, 34477 Twistetal, (persönlich haftende Gesellschafterin), vertr. d.: 1.1. Klaus Rohloff, (Geschäftsführer), ist am 04.10.2019 um 12:35 Uhr die vorläufige Verwaltung des Vermögens der Antragstellerin angeordnet worden. Verfügungen der Antragstellerin sind nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Dr. Mario Nawroth, Römermann Insolvenzverwalter Rechtsanwaltsges. mbH, Landgraf-Karl-Straße 59, 34131 Kassel, Tel.: 0561 22076440, Fax: 0561 22076449 bestellt worden.

Die Schuldner der Antragstellerin werden aufgefordert, nur noch unter Beachtung des Beschlusses zu leisten (§ 23 Abs. 1 S. 3 InsO).

Rechtsmittelbelehrung

Diese Entscheidung kann durch die Antragstellerin mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden. Darüber hinaus kann, wenn nach Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2015/848 das Fehlen der internationalen Zuständigkeit für die Eröffnung des Hauptinsolvenzverfahrens gerügt werden soll, die sofortige Beschwerde auch von jedem Gläubiger eingelegt werden.

Sie ist innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen bei dem Amtsgericht Korbach, Hagenstraße 2, 34497 Korbach einzulegen.

Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung. Soweit die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt ist, beginnt sie, sobald nach dem Tage der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Erfolgt die öffentliche Bekanntmachung neben der Zustellung ist für den Beginn der Frist das frühere Ereignis maßgebend.

Die Beschwerde kann durch Einreichung einer Beschwerdeschrift bei dem o. g. Gericht eingelegt oder auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem o. g. Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.

Die Beschwerde soll begründet werden.

 

Amtsgericht Korbach, 04.10.2019

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