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WhatsApp

SW1994 (CC0), Pixabay
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In einem kühnen Schachzug hat die chinesische Regierung die Chatanwendung WhatsApp aus dem App Store in China verbannen lassen, wobei Apple betonte, dass man sich den Gesetzen der Länder, in denen man tätig ist, beugen müsse. In einer ähnlichen Wendung wurde auch Threads, eine Konkurrenz-App zu Elon Musks Plattform X und ein Produkt des Facebook-Mutterkonzerns Meta, von der chinesischen Download-Plattform gestrichen.

Die chinesische Internetregulierungsbehörde begründete diese drastischen Schritte mit Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit, wie Apple unter anderem dem „Wall Street Journal“ mitteilte.

In China, wo der Zugang zu westlichen Kommunikations-Apps durch strenge staatliche Kontrollen blockiert ist, konnten Nutzer bisher WhatsApp und Threads nur über VPN-Dienste verwenden. Diese Dienste leiten den Datenverkehr so um, dass es scheint, als stamme er aus einem anderen Land, wodurch die rigiden Internetzensuren umgangen werden können.

Obwohl WhatsApp und Threads in der Volksrepublik China offiziell nicht zugänglich sind, war es Nutzern bis vor kurzem möglich, diese Apps über den App Store herunterzuladen. Durch deren Entfernung verschärft die chinesische Regierung nun ihre Kontrolle über die Informationsflüsse im Internet und dichtet ein weiteres Leck in der berüchtigten „großen chinesischen Firewall“ ab, welche die digitale Welt des Landes von der globalen Vernetzung abschottet. Diese jüngsten Entwicklungen markieren einen weiteren Meilenstein in Pekings Bestreben, die digitale Autonomie und Sicherheit zu stärken.

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