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Wer bezahlt eigentlich Ihren Sprit, Frau Reiche?

u_ieeicob7xz (CC0), Pixabay
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Deutschlands Autofahrer zahlen Rekordpreise – und die Wirtschaftsministerin verteilt Trostpreise statt Entlastung

Berlin – Es gibt Politiker, die wirken in Krisen wie Macher.
Und es gibt Politiker, bei denen man sich fragt:
„Fährt die eigentlich selbst mal tanken – oder nur dienstlich an der Realität vorbei?“

Willkommen bei Katherina Reiche, die für viele Bürger inzwischen ungefähr das ist, was ein Motorschaden auf der linken Spur ist:
laut, teuer und maximal unerquicklich.

Denn während Diesel und Benzin an der Zapfsäule inzwischen Preise aufrufen, bei denen selbst Mittelklassefahrer kurz ihre Niere taxieren, erklärt uns die Bundeswirtschaftsministerin sinngemäß:
Direkt helfen? Lieber nicht. Aber dafür gibt’s vielleicht irgendwann irgendwo ein bisschen weniger Stromsteuer.

Mit anderen Worten:
Tanken bleibt Hölle – aber die Energierechnung fühlt sich dann vielleicht im Herbst emotional runder an.

Spritpreis außer Kontrolle – und Reiche verteilt PowerPoint statt Hilfe

Die Lage ist klar:

  • Diesel auf Rekordniveau
  • Autofahrer im Dauerfrust
  • Pendler am Limit
  • Osterverkehr im Preis-Schock
  • und die 12-Uhr-Regel?
    Ein Rohrkrepierer mit amtlicher Beglaubigung

Die Politik hatte das Ganze als Entlastung verkauft.
Am Ende wurde daraus das, was man in Deutschland mittlerweile unter „kluger Regulierung“ versteht:

Ein neues Regelwerk, das niemand versteht, aber alle teurer finden.

Die Bürger sehen also zu, wie die Preise steigen.
Und Frau Reiche sagt sinngemäß:
„In Italien und Österreich hat’s auch nicht so richtig geklappt, also lassen wir’s lieber ganz.“

Das ist ungefähr so, als würde die Feuerwehr vor dem brennenden Haus sagen:
„Also beim Nachbarn war der Wasserdruck auch nicht ideal, wir beobachten die Lage erstmal.“

Wer bezahlt eigentlich Ihren Sprit, Frau Reiche?

Diese Frage drängt sich inzwischen wirklich auf.

Denn wer bei Spritpreisen jenseits von Gut und Böse ernsthaft glaubt, Pendler mit einer etwas höheren Pauschale und Haushalte mit Stromsteuer-Kosmetik beruhigen zu können, hat entweder:

  1. seit Jahren nicht selbst getankt,
  2. einen Chauffeur,
  3. oder eine politische Schmerzgrenze, die bei 3,20 Euro pro Liter erst langsam warm wird.

Während Familien jeden Weg dreimal durchrechnen,
während Handwerker, Pflegedienste und Pendler an der Zapfsäule kollektiv Schnappatmung bekommen,
kommt aus dem Wirtschaftsministerium ungefähr die Botschaft:

„Bleiben Sie ruhig. Wir haben Verständnis. Und jetzt bitte weiterzahlen.“

Viele Bürger sagen längst: Schlechteste Wirtschaftsministerin ever

Man muss aufpassen mit Superlativen.
Aber selten hat es eine Wirtschaftsministerin in so kurzer Zeit geschafft, gleichzeitig:

  • keine echte Entlastung zu liefern,
  • Rekordpreise auszusitzen,
  • Symbolpolitik zu verteidigen,
  • und dabei auch noch so zu klingen, als wäre das alles eine interessante Modellrechnung.

Deshalb hört man auf Parkplätzen, an Stammtischen und an jeder zweiten Zapfsäule inzwischen denselben Satz:

„Reiche? Das ist doch die schlechteste Wirtschaftsministerin ever.“

Und ganz ehrlich:
Wer es schafft, dass sich selbst Leute nach früheren Wirtschaftsministern mit milder Nostalgie sehnen, hat politisch wirklich Großes geleistet.

Die neue Linie der Regierung: Zahlen, lächeln, weiterfahren

Das eigentliche Problem ist ja nicht nur der hohe Preis.
Das Problem ist diese Mischung aus:

  • Hilflosigkeit,
  • Besserwisserei,
  • und politischer Ersatzhandlung.

Statt den Spritpreis direkt anzugehen, wird diskutiert über:

  • Pendlerpauschale
  • Stromsteuer
  • Übergewinnsteuer
  • Kartellamt
  • Taskforces
  • Kommissionen
  • Arbeitskreise
  • vermutlich bald noch einen „Runden Tisch Zapfsäule“

Nur eins fehlt zuverlässig:
eine spürbare Entlastung an der Zapfsäule.

Die Regierung arbeitet inzwischen nach dem Motto:

„Wenn wir schon nicht helfen können, dann reden wir wenigstens maximal kompliziert darüber.“

Die 12-Uhr-Regel floppt – aber Hauptsache die Pressemitteilung sitzt

Besonders schön ist ja diese 12-Uhr-Regel.
Verkauft als Entlastung, gelandet als politisches Kabarett.

Weniger Preissprünge sollte es geben.
Am Ende gibt’s einfach:

seltener Schocks – dafür in Premiumgröße.

Das ist ungefähr so, als würde man sagen:
„Keine Sorge, wir schlagen Ihnen nicht mehr ständig auf den Kopf.
Nur noch einmal am Tag.
Aber dafür mit Schwung.“

Und Frau Reiche verteidigt das alles mit der Gelassenheit einer Frau, die offenbar glaubt, der durchschnittliche Bürger tanke vor allem Verständnis.

Der wahre Alltag draußen: Nicht Dienstwagen, sondern Dispo

Während in Berlin noch über Modelle, Maßnahmen und mittelfristige Signale philosophiert wird, sieht der Alltag draußen so aus:

  • Pendler rechnen Arbeitsweg gegen Kühlschrank
  • Familien sparen Ausflüge weg
  • Lieferdienste drehen an Preisen
  • kleine Betriebe fressen Mehrkosten
  • Pflegedienste tanken sich arm
  • und jeder zweite Autofahrer steht an der Säule mit dem Gesichtsausdruck eines Menschen, der gerade seine Nebenkostenabrechnung liest

Aber im Ministerium klingt das vermutlich alles nach „komplexer Marktdynamik“.

Fazit: Reiche redet – der Bürger zahlt

Natürlich ist nicht jede Preisexplosion allein die Schuld einer Ministerin.
Aber wie man in so einer Lage reagiert, sagt viel aus.

Und Katherina Reiche reagiert bislang wie jemand, der bei einem platten Reifen erst mal einen Vortrag über Luftdruck hält.

Die Wahrheit ist doch:

  • Die Spritpreise explodieren
  • Die 12-Uhr-Regel floppt
  • Die Bürger verlieren das Vertrauen
  • Und die Ministerin verkauft Trostpflaster als Strategie

Oder in einem Satz:

Wer bezahlt eigentlich Ihren Sprit, Frau Reiche?
Die Bürger jedenfalls zahlen ihren selbst – und zwar inzwischen mit Wut, Frust und fast schon satirischer Verzweiflung.

Wenn es so weitergeht, bleibt von dieser Wirtschaftspolitik vor allem ein Eindruck:

Viel Erklärung, wenig Wirkung – und an der Zapfsäule wird weiter kassiert.

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