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Weißes Haus dementiert Berichte über mögliche Absetzung von FBI-Chef Kash Patel

DonnaW (CC0), Pixabay
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Die US-Regierung hat Berichte zurückgewiesen, wonach Präsident Donald Trump die Absetzung von FBI-Direktor Kash Patel in Erwägung ziehe.

Ein Artikel des Nachrichtendienstes MS NOW hatte unter Berufung auf drei anonyme Quellen berichtet, dass Trump und sein Umfeld besorgt über aktuelle Medienberichte über Patels Amtsführung seien – unter anderem wegen angeblicher missbräuchlicher Nutzung von Ressourcen des FBI.

Trump reagiert mit Humor und Foto

Präsidentensprecherin Karoline Leavitt reagierte prompt auf den Bericht: Sie habe Trump die Schlagzeile im Oval Office vorgelesen – während Patel persönlich anwesend war. Trumps Reaktion laut Leavitt:

„Was? Das ist völliger Quatsch. Komm Kash, lass uns ein Foto machen, damit sie sehen, dass du einen großartigen Job machst!“

Leavitt postete daraufhin ein Foto der beiden mit erhobenen Daumen.

Später – an Bord der Air Force One auf dem Weg nach Florida – erklärte Trump gegenüber Reportern auf Nachfrage klar: „Nein“, er plane keine Entlassung Patels.

Vorwürfe: FBI-Ressourcen missbraucht?

MS NOW bleibt trotz Dementi bei seinem Bericht. Ein Sprecher erklärte: „Wir stehen zu unserer Berichterstattung.“

Weitere Medien – darunter die New York Times – berichteten über Vorwürfe, Patel habe unter anderem ein SWAT-Team des FBI als privaten Begleitschutz für seine Freundin bei einer Veranstaltung der Waffenlobby NRA eingesetzt. Zudem soll er ein Regierungsflugzeug für private Zwecke verwendet haben.

Kritik an Patels Eignung als FBI-Direktor

Kash Patel ist eine kontroverse Figur. Er war zuvor Anwalt im Justizministerium und Berater im Kongress, gilt jedoch als loyaler Trump-Vertrauter. Schon seine Ernennung zum FBI-Chef stieß auf heftige Kritik. So sagte Senator Dick Durbin (Demokraten) bei der Anhörung:

„Er hat weder die Erfahrung, noch das Temperament oder Urteilsvermögen, um das FBI zu leiten.“

Patel im Zentrum juristischer Vorwürfe

Ein Bundesverfahren wirft Patel zudem vor, unter Trumps Anweisung führende FBI-Mitarbeiter entlassen zu haben, um das FBI in ein politisches Werkzeug des Weißen Hauses zu verwandeln.

Trotz dieser Vorwürfe wurde Patel bei der traditionellen Truthahnbegnadigung im Weißen Haus am 25. November prominent in Szene gesetzt. Trump lobte ihn dort als „sehr beschäftigt“ und „tüchtig“.

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