Immer mehr Hamburgerinnen und Hamburger geraten bei der Sperrmüllentsorgung an dubiose Anbieter. Die Stadtreinigung Hamburg schlägt nun Alarm: Wer nicht aufpasst, zahlt schnell deutlich mehr als gedacht.
Immer mehr Beschwerden über Abzocke
In den vergangenen Wochen häufen sich laut Stadtreinigung die Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern, die statt der offiziellen Stadtreinigung versehentlich private Firmen beauftragt haben. Diese Firmen nutzen die Gelegenheit, um viel zu hohe oder gar nicht vereinbarte Preise zu verlangen – meist sofort und in bar. „Die Betroffenen stehen dann unter Druck und bezahlen, um Ärger zu vermeiden“, so eine Sprecherin.
Die Masche der „Sperrmüll-Trickser“
Die Betrüger werben mit professionell gestalteten Webseiten. Dort finden sich Bilder von orangenen Müllfahrzeugen oder Mitarbeitern in orangefarbener Kleidung, was den Eindruck erweckt, es handele sich um die offizielle Stadtreinigung. Zusätzlich locken sie mit vermeintlich günstigen Festpreisen, die jedoch später nicht eingehalten werden.
Tatsächlich unterscheidet sich die echte Stadtreinigung Hamburg klar von diesen Anbietern:
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Fahrzeuge: immer weiß, nicht orange.
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Abrechnung: erfolgt nach Kubikmetern, transparent und nachvollziehbar.
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Zahlung: niemals in bar – sondern ausschließlich bargeldlos.
So schützen sich Verbraucher
Um nicht in die Kostenfalle zu geraten, empfiehlt die Stadtreinigung:
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Sperrmüllaufträge ausschließlich über die offizielle Website der Stadtreinigung Hamburg oder telefonisch buchen.
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Angebote im Netz genau prüfen und auf verdächtige Details achten.
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Niemals bar zahlen – das verlangt die Stadtreinigung grundsätzlich nicht.
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Im Zweifel direkt bei der Stadtreinigung nachfragen, bevor man einen Auftrag erteilt.
Fazit
Die Fälle zeigen, wie leicht Verbraucher im Internet getäuscht werden können. Ein Klick auf die falsche Seite reicht, um in die Abzockfalle zu geraten. Wer auf die offiziellen Kanäle der Stadtreinigung setzt, ist dagegen auf der sicheren Seite.
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