Bei einem Hubschrauberabsturz in der kanadischen Provinz Québec sind vier Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich in der kleinen Gemeinde Sainte-Brigide-d’Iberville, rund 50 Kilometer von Montreal entfernt.
Die Rettungskräfte wurden am Samstagnachmittag kurz nach 14.30 Uhr Ortszeit alarmiert. Am Unfallort fanden sie den Hubschrauber in Flammen vor. Für die vier Insassen kam jede Hilfe zu spät, sie wurden noch vor Ort für tot erklärt.
Nach Angaben der Polizei handelte es sich offenbar um einen privat betriebenen Hubschrauber. Die Identität der Opfer war zunächst noch nicht bekannt. Die Behörden erklärten, dass die Identifizierung mehrere Tage dauern könne.
Die Absturzstelle befindet sich in der Nähe der Straße Rang des Écossais unweit des Highway 10. Der Notruf war eingegangen, nachdem ein Hubschrauber in Schwierigkeiten gemeldet worden war. Kurz darauf wurde bekannt, dass die Maschine möglicherweise abgestürzt und in Brand geraten war.
Etwa eine Stunde nach dem Notruf hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle gebracht. Polizei und weitere Fachkräfte waren jedoch noch bis in die späten Abendstunden am Unglücksort im Einsatz.
Die Ermittlungen werden von einer Spezialeinheit der Provinzpolizei Sûreté du Québec geführt. Unterstützt wird sie von Spurensicherungsteams und Ermittlern der kanadischen Verkehrssicherheitsbehörde.
Untersucht werden nun insbesondere die technische Ursache des Absturzes, der Zustand des Hubschraubers sowie die genauen Abläufe unmittelbar vor dem Unglück.
Weitere Einzelheiten zum Flug, zur Route oder zum möglichen Ziel des Hubschraubers wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Kommentar hinterlassen