Was als Militärparade zum 250. Jubiläum der US-Armee angekündigt wurde, geriet zur größten Anti-Trump-Demo seit Erfindung des Wahlrechts: Unter dem Motto „No Kings“ zogen laut Veranstaltern Millionen Demonstrierende durch rund 2.000 US-Städte – mit einem klaren Statement: „Krönchen ab, Donald!“
Marsch der Majestätenkritik
In Washington ließ sich Trump derweil feiern – flankiert von 150 Panzern, 50 Hubschraubern und geschätzten 6.000 Soldaten, die vermutlich dachten, sie seien in einem historischen Reenactment gelandet. Mit dabei: First Lady Melanie, die auf dem Balkon des Weißen Hauses elegant die Augen rollte. Offiziell ging es um die Armee. Inoffiziell um den 79. Geburtstag von „Seiner Selbstherrlichkeit“.
Von „No Kings“ zu „Too Much King“
Die Botschaft der Proteste war deutlich: In einer Demokratie gibt es keine Könige – auch nicht mit Goldtapete im Oval Office. „Niemand steht über dem Gesetz“, hieß es aus dem Lager der Veranstalter – ein Satz, der Trump kurz irritierte, bevor er weiter „Happy Birthday to me“ murmelte.
Schatten auf den Feierlichkeiten
Überschattet wurde der Tag von einem tödlichen Angriff auf eine demokratische Politikerin in Minnesota. Die dort geplanten Proteste wurden abgesagt. Auch in Austin, Texas, kam es zu Sicherheitsalarm – das Kapitol wurde evakuiert, nachdem offenbar jemand die Idee hatte, Demokratie mit echter Bedrohung zu verwechseln. Der Täter wurde später gefasst – Trump hingegen blieb weiterhin auf freiem Fuß.
Fazit des Tages:
Während die Demokratie mit Trommeln, Transparenten und Trillerpfeifen verteidigt wurde, rollte der Präsident mit Panzern Richtung Selfie-Kulisse. Es bleibt dabei: „No Kings“ – außer vielleicht Burger Kings.
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