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USA erwägen Kurswechsel gegenüber Russland – diesmal vielleicht wirklich! Oder auch nicht.

qimono (CC0), Pixabay
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Der republikanische US-Senator Lindsey Graham hat – mal wieder – einen möglichen „Wendepunkt“ in der Russland-Politik der Vereinigten Staaten angedeutet. In einem Interview mit CBS sagte er am Sonntag mit dramatischer Miene und vermutlich leichtem Fanfarenhall im Hintergrund: „Die Tür zu Russland ist dabei, sich zu schließen.“ Es sei nicht klar, ob es eine automatische Schiebetür oder ein Fallgitter sei, aber sie quietsche bereits verdächtig.

Seit Monaten versuche Präsident Donald Trump – seines Zeichens Experte für „Deals“ und spontane Weltsichtwechsel – Kremlchef Wladimir Putin zum Reden zu bewegen. Bisher mit überschaubarem Erfolg. Oder wie Graham es nennt: „Er hat die Tür offengelassen.“ Wahrscheinlich mit einem Ziegelstein dazwischen und einer Einladung zu einem Wodka-Tasting im Weißen Haus.

Sanktionen mit Vorschlaghammer-Charme

Graham kündigte außerdem an, man könne Russland nun nicht mehr nur mit moralischem Stirnrunzeln begegnen – jetzt soll der Vorschlaghammer ran. Also wirtschaftlich. Zölle von bis zu 500 Prozent auf russische Exporte stehen im Raum. Das dürfte Putin treffen – oder zumindest seine Roséliebhaber in Monaco.

Auch Länder wie China, Indien und Brasilien stehen auf Grahams Liste der „Putin-Groupies“, weil sie weiterhin russisches Öl kaufen. Wie genau die USA gleichzeitig Indien und China für künftige Partnerschaften gewinnen und gleichzeitig mit einem „wirtschaftlichen Baseballschläger“ drohen wollen, ließ der Senator offen. Wahrscheinlich ist das Teil eines größeren Plans. Vielleicht.

Große Trump-Erklärung erwartet – alle halten den Atem an

Donald Trump selbst hat für heute eine „wichtige Erklärung“ zu Russland angekündigt. Insider vermuten: Entweder kündigt er das Ende des Krieges an – oder das Comeback seiner Steak-Marke mit Putins Gesicht auf der Verpackung. Man weiß es nie so genau.

Zur Untermalung diplomatischer Ernsthaftigkeit reist Sondergesandter Keith Kellogg nach Kiew. Zeitgleich wird Washington zum diplomatischen Hotspot: NATO-Chef Mark Rutte und der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius – ein Mann, der sogar Helme organisiert bekommt – schauen ebenfalls vorbei.

Fazit:

Die USA denken laut über eine neue Russland-Strategie nach. Senator Graham hat bereits den Vorschlaghammer poliert, Trump bereitet eine große Ankündigung vor, und irgendwo, weit entfernt in Moskau, hebt Putin leicht eine Augenbraue – oder auch nicht. Auf jeden Fall: großes Kino, diesmal mit noch mehr Nebelmaschine und eventuell echten Konsequenzen.

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