Hintergrund
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Nach einer neuen Trump-Regierungsrichtlinie werden Transgender-Personen aus dem US-Militär ausgeschlossen.
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Pentagon-Strategie seit Anfang 2025:
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Transgender-Servicemembers sollten das Militär verlassen.
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Option: „Separation Payment“ (Abfindung), verdoppelt bei freiwilligem Austritt.
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Für Air-Force-Mitglieder mit 15–18 Dienstjahren wurde im Mai die Möglichkeit einer Frühpension eröffnet.
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Rücknahme der Zusage
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Rund ein Dutzend Transgender-Airmen erhielten bereits schriftliche Zusagen für die Frühpension.
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Später wurden alle Anträge vom kommissarischen Personalstaatssekretär Brian Scarlett widerrufen.
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Stattdessen: Angebot, nun doch eine Abfindung zu beantragen – allerdings nach Ablauf der ursprünglichen Bewerbungsfristen (6. Juni bzw. 7. Juli).
Fallbeispiel Logan Ireland
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Master Sergeant, fast 15 Jahre Dienst, u.a. Einsätze in Afghanistan und Katar.
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Hatte bereits Pensionsdatum (1. Dez.) und eine geplante Abschiedsfeier auf Hawaii.
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Verlust der Pension bedeutet auch Verlust von staatlichen und Bildungsvorteilen.
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„Ich habe alles richtig gemacht… jetzt stehe ich mit vielen Unbekannten da.“
Unterschiede zwischen Teilstreitkräften
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Navy: Kein Ruhestand für Trans-Personen unter 18 Jahren Dienstzeit.
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Army: Frühpension für 15–18 Jahre nur „zur Prüfung beantragbar“.
Politischer Kontext
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Trump unterzeichnete kurz nach Amtsantritt (Jan. 2025) eine Executive Order, wonach Transgender nicht den „strengen Anforderungen“ für den Militärdienst entsprechen.
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Verteidigungsminister Pete Hegseth erließ im Feb. ein Aufnahmeverbot für Transgender; im Juni begann die aktive Entlassung.
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Oberster Gerichtshof bestätigte im Mai 2025 das Transgender-Bann.
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Vergleich: Trumps erstes Trans-Militärverbot 2017 wurde von Präsident Biden wieder aufgehoben – jetzt erneuert.
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