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Urteil

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Im Betrugsprozess um die fiktive Spielgemeinschaft „Lotto 3000“ hat das Mannheimer Landgericht mehrjährige Haftstrafen verhängt. Ein Rechtsanwalt aus Heidelberg wurde zu sechs Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Ein mitangeklagter Informatiker erhielt vier Jahre. Beide hätten über 1300 Straftaten begangen. Die Fälle seien „nur ein Ausschnitt“ aus dem gesamten kriminellen Geschehen von Betrug und Erpressung. Bei dem Anwalt kommt Geldwäsche hinzu. Die Wirtschaftsstrafkammer verhängte ein vierjähriges Berufsverbot gegen den vorbestraften Juristen. „Die Allgemeinheit muss vor ihm geschützt werden“, so die Vorsitzende. Der 42-Jährige habe seinen Beruf als Rechtsanwalt missbraucht. „Er log, trickste und fälschte Urkunden, ohne mit der Wimper zu zucken“, so die Richterin in ihrer Urteilsbegründung .

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