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Drei Menschen sind von einem Gericht in Ecuador zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden, weil sie mit Riesenschildkröten und Landleguanen von den Galapagos-Inseln gehandelt haben. Die Angeklagten hätten sich schuldig bekannt und würden zudem mit einer Geldstrafe von 29.000 Dollar (30.000 Euro) belegt, wie die nationale Staatsanwaltschaft Ecuadors mitteilte.

Das Trio war im vergangenen Juni festgenommen worden, als die ecuadorianische Marine ihr Boot enterte und in mehreren Säcken und Kisten fünf Leguane und 84 Riesenschildkröten fand, von denen sieben bereits tot waren. Die Tiere sollten der Staatsanwaltschaft zufolge von den Galapagos-Inseln zum Verkauf in die ecuadorianische Hafenstadt Guayaquil gebracht werden.

Ein Drusenkopf-Landleguan kann bis zu 20.000 Dollar auf dem Schwarzmarkt erzielen. Die stark von Aussterben gefährdeten Schildkröten werden für bis zu 5.000 Dollar pro Tier verkauft.

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