Nach der erfolgreichen „Verhaftung“ des venezolanischen Präsidenten Maduro per Express-Lieferung nach New York hat US-Ex-Präsident Donald Trump nun das nächste Ziel im Blick: Grönland. Warum? „Weil es kalt ist, riesig und keiner was dagegen tun kann“, erklärte Trump im Telefoninterview mit The Atlantic. „Wir brauchen Grönland. Absolut. Für den Klimawandel oder so. Vielleicht auch für einen Golfplatz.“
Dänemark reagierte frostig – kein Wunder, bei dem Wetter. Ministerpräsidentin Mette Frederiksen nannte Trumps Idee „unsinnig“. In einer diplomatisch formulierten E-Mail forderte sie Washington auf, doch bitte keine imperialistischen Wunschzettel mehr auf NATO-Briefpapier zu schreiben.
Doch Trump blieb hart: „Die Dänen sollten dankbar sein. Ich mache Immobiliengeschichte. Wer hat jemals ein ganzes Land gekauft? Na gut, Alaska, aber das zählt nicht. Russland war damals nicht mal bei Twitter.“
Auf X (ehemals Twitter, ehemals relevant) heizte Katie Miller, Ehefrau eines Trump-Beraters, die Debatte zusätzlich an. Sie postete eine Karte Grönlands in US-Farben mit dem schlichten Wort „Bald“ darüber. Experten sind sich uneins, ob es sich um eine Drohung, eine Modekollektion oder einen neuen Energy-Drink handelt.
Der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen reagierte gelassen: „Unsere Souveränität hängt nicht von einer Photoshop-Collage ab.“ Man habe auch keine Angst vor US-Schneemännern in Tarnkleidung. „Wenn Trump hier landet, bieten wir ihm heiße Schokolade an – und ein Einreiseformular.“
Internationale Beobachter fragen sich nun: Was kommt als Nächstes? Die Färöer-Inseln als Flugzeugträger? Island als Winterresidenz für Mar-a-Lago? Trump jedenfalls zeigte sich überzeugt: „Grönland hat großes Potenzial. Vielleicht lagern dort noch Wahlzettel von 2020. Man weiß ja nie.“
Kommentar hinterlassen