Ab dem 1. November 2025 treten in den USA neue Importzölle in Kraft: Präsident Donald Trump unterzeichnete am 17. Oktober ein entsprechendes Dekret, das einen 25-prozentigen Zoll auf mittel- und schwergewichtige Lkw sowie einen 10-prozentigen Zoll auf importierte Busse vorsieht. Das Ziel laut Trump: den Schutz amerikanischer Hersteller und die Stärkung der heimischen Industrie.
Die Maßnahme sei Teil eines Programms, das Unternehmen belohnen soll, wenn sie in den USA produzieren – unter anderem durch Rabatte auf bestimmte importierte Autoteile. Damit sollen Arbeitsplätze gesichert und die Produktion ins Inland zurückgeholt werden, so ein Regierungsvertreter.
Trump hatte den Start der neuen Regelung ursprünglich für den 1. Oktober angekündigt, den Termin aber um einen Monat verschoben.
„Unsere großartigen Lkw-Hersteller wie Peterbilt, Kenworth, Freightliner und Mack Trucks müssen vor unfairer ausländischer Konkurrenz geschützt werden“, schrieb Trump schon im September auf Truth Social. Insbesondere betonte er die Bedeutung der Branche für die nationale Sicherheit: „Wir brauchen starke und gesunde Trucker – nicht nur wirtschaftlich, sondern auch für unser Land.“
Kritik an der Maßnahme kommt unter anderem von der US-Handelskammer. Sie wies darauf hin, dass die wichtigsten Lieferländer – Mexiko, Kanada, Japan, Deutschland und Finnland – enge Partner der USA seien und keine Bedrohung darstellten. Vor allem Mexiko, aktuell größter Lkw-Exporteur in die USA, dürfte von den neuen Zöllen stark betroffen sein. Seit 2019 haben sich die Importe schwerer Nutzfahrzeuge aus dem Nachbarland laut Reuters verdreifacht.
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