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Trump sagt Super Bowl 2026 ab – Kritik an Showacts

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US-Präsident Donald Trump wird in diesem Jahr dem Super Bowl fernbleiben. In einem Interview mit der New York Post begründete er seine Entscheidung mit der „zu großen Entfernung“ – das Endspiel der NFL findet am 8. Februar 2026 im Levi’s Stadium in Santa Clara, Kalifornien, statt. Im Vorjahr hatte Trump als erster amtierender Präsident dem Super Bowl in New Orleans beigewohnt.

Neben logistischen Gründen äußerte Trump auch scharfe Kritik an der Auswahl der musikalischen Acts. Er bezeichnete den puertoricanischen Superstar Bad Bunny, der die Halbzeitshow gestaltet, sowie die Punkband Green Day, die in einer Pre-Show auftreten soll, als „falsche Wahl“. Wörtlich sagte Trump: „Ich bin gegen sie. Es ist eine schreckliche Entscheidung. Alles, was sie tun, ist Hass zu verbreiten.“

Bad Bunny singt überwiegend auf Spanisch, was bei einigen konservativen Kommentatoren Kritik ausgelöst hatte. Trotz der Kontroverse hatte NFL-Commissioner Roger Goodell im Oktober erklärt, die Liga halte an der Entscheidung fest.

Trump fiel während der laufenden NFL-Saison mehrfach durch Kommentare auf. Er äußerte sich kritisch zu neuen Kickoff-Regeln, lobte Quarterback Shedeur Sanders bei dessen NFL-Debüt und sprach sich öffentlich dafür aus, den kürzlich entlassenen John Harbaugh erneut als Coach einzusetzen.

Obwohl Trump auf seine Reise an die US-Westküste verzichtet, bleibt der Präsident damit auch in sportpolitischen Fragen ein aktiver und umstrittener Kommentator.

 

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