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Trump ruft BBC-Reporter aus dem Schlaf – überraschendes Interview mit unerwarteten Tönen

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BBC-Nordamerika-Korrespondent Gary O’Donoghue hatte sich eigentlich bereits mit einer verpassten Gelegenheit abgefunden – doch dann klingelte am Montagabend plötzlich das Telefon. Am Apparat: die Pressesprecherin des Weißen Hauses – „Ich bin hier mit dem Präsidenten, hier ist er“. Und so kam es zum exklusiven Telefoninterview mit Donald Trump – ein Gespräch, das Einblicke in seltene Seiten des US-Präsidenten gewährte.

1. Nachdenklich und verletzlich: Trump über das Attentat in Butler

Trump sprach ungewohnt zurückhaltend über das Attentat, das sich vor einem Jahr in Butler, Pennsylvania ereignete. Auf die Frage, ob es ihn verändert habe, antwortete er mit einer langen Pause: „Ich versuche, nicht viel darüber nachzudenken. Wenn ich es täte, könnte es mein Leben verändern – und das will ich nicht.“ Stattdessen vertraue er auf „positives Nicht-Denken“.

2. Keine klare Zahl bei Deportationen

Angesprochen auf seine Massenabschiebungspläne wich Trump konkreten Zahlen aus. Er betonte lediglich, dass Kriminelle „schnell raus“ müssten – vor allem nach El Salvador. Berichte aus seinem Umfeld deuten jedoch darauf hin, dass die Umsetzung schleppender verläuft als erhofft.

3. Putin: „Enttäuscht, aber nicht fertig“

Bezüglich des Ukrainekriegs zeigte sich Trump frustriert über Russlands Präsident Wladimir Putin. Er habe mehrfach geglaubt, kurz vor einem Friedensdeal zu stehen – nur um dann neue Angriffe zu erleben: „Man denkt, man hat ein Abkommen – und dann wird plötzlich ein Pflegeheim in Kiew bombardiert.“ Trotzdem bleibt Trump gesprächsbereit: „Ich bin enttäuscht, aber nicht fertig mit ihm.“

4. Neue Töne zu Nato

Einst erklärte Trump die Nato für „obsolet“, nun lobt er sie als „das Gegenteil davon“. Mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte habe er gut zusammengearbeitet. Besonders positiv bewertete Trump, dass die Mitgliedstaaten nun mehr selbst bezahlen. „Wir haben die Nato verändert“, sagte er.

5. Lob für Starmer und Großbritannien

Auch gegenüber Großbritannien zeigte sich Trump versöhnlich. Premierminister Keir Starmer nannte er „sehr sympathisch“ – „auch wenn er ein Liberaler ist“. Die „Special Relationship“ sei für ihn ungebrochen, ebenso das Vertrauen in die Bündnistreue des Vereinigten Königreichs.

Er scherzte sogar über die vielen Namen des Landes: „Ihr habt mehr Namen als jedes andere Land – England, UK, Großbritannien…“

Fazit: Ein Interview, das selbst für Trumps Verhältnisse überraschend war – zwischen politischem Kalkül, alter Stärke und seltenen Momenten der Reflexion.

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