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Trump-Regierung will Offshore-Ölförderung massiv ausweiten – Kalifornien und Umweltgruppen kündigen Widerstand an

geralt (CC0), Pixabay
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Die Trump-Regierung plant eine deutliche Ausweitung der Öl- und Gasförderung vor den US-Küsten. Ein neuer Entwurf des Innenministeriums vom 20. November sieht bis zu 34 neue Offshore-Leasingverkäufe in 21 Meeresregionen vor – darunter vor Kalifornien, Alaska und westlich von Florida. Es wäre die erste Genehmigung für Bohrungen vor Kalifornien seit 1984.

Die Reaktionen fielen prompt aus: Kalifornien, Florida und zahlreiche Umweltorganisationen kündigten erbitterten Widerstand an. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom erklärte das Vorhaben via X (ehemals Twitter) für „tot bei Ankunft“ und sprach von einem „idiotischen Plan, Kaliforniens Küsten an Big Oil zu verkaufen“.

Auch Kaliforniens Justizminister Rob Bonta kritisierte die Maßnahme scharf: „Kalifornien ist kein Spielplatz für reiche Männer.“ Juristische Schritte seien in Vorbereitung. Ein Zusammenschluss kalifornischer und floridianischer Abgeordneter äußerte sich in einer gemeinsamen Pressekonferenz empört und forderte Bürger auf, sich an der öffentlichen Kommentierungsphase zu beteiligen.

Laut Umweltorganisationen wie Earthjustice und Defenders of Wildlife bedroht das Vorhaben Millionen Küstenbewohner und wertvolle Meeresökosysteme. Besonders umstritten ist die geplante Öffnung sensibler Gebiete wie der Arktis oder der östlichen Golfregion nahe Florida. Erinnerungen an historische Ölkatastrophen – etwa 1969 vor Santa Barbara oder 2010 im Golf von Mexiko – befeuern die Sorge.

Gleichzeitig begrüßen Industrieverbände wie das American Petroleum Institute den Plan. Sie sehen darin eine Chance, die „Energieunabhängigkeit Amerikas zu sichern“ und neue Jobs zu schaffen. Der Plan werde als „robust“ und „zukunftsorientiert“ gelobt.

Laut Innenminister Doug Burgum setze man mit diesem Programm ein starkes Signal gegen die „Blockadepolitik der Biden-Regierung“, die die Offshore-Förderung ausgebremst habe. Die neuen Leasingverkäufe sollen zwischen 2026 und 2032 stattfinden.

Ab dem 24. November können Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung zu dem Entwurf abgeben. Danach folgt eine weitere 90-tägige Kommentierungsphase, bevor der Plan dem US-Kongress vorgelegt wird

 

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