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Trump plant erste UFC-Kampfnacht auf dem Gelände des Weißen Hauses

Herolind08 (CC0), Pixabay
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Die US-amerikanische Politik bekommt bald eine Prise Mixed Martial Arts: Präsident Donald Trump hat angekündigt, im Sommer 2026 den ersten UFC-Kampfabend auf dem Gelände des Weißen Hauses auszurichten. Das Event soll im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA stattfinden – und bis zu 20.000 Zuschauer sowie ein Millionenpublikum vor den Bildschirmen erreichen.

Die Pläne sehen vor, den berühmten Achteck-Käfig („Octagon“) der UFC auf dem South Lawn (Südwiese) zu errichten. Alternativ sei auch ein öffentliches Wiegen der Kämpfer am Lincoln Memorial im Gespräch – beide Ideen wären beispiellos in der Geschichte des Weißen Hauses.

Sport im Weißen Haus: Von Tennis bis T-Ball

Dass Sport auf dem Gelände der US-Regierungszentrale stattfindet, hat Tradition:

  • Theodore Roosevelt ließ 1902 einen Tennisplatz nahe dem heutigen Westflügel bauen.

  • Präsidentensohn Calvin Coolidge Jr. starb 1924 im Alter von 16 Jahren an einer Blutvergiftung – ausgelöst durch eine Blase beim Tennisspielen ohne Socken.

  • Richard Nixon war begeisterter Bowler und ließ eine Bowlingbahn einbauen.

  • Barack Obama nutzte den Tennisplatz auch als Basketballfeld.

  • Joe Biden ließ 2023 eine temporäre Eislaufbahn errichten – wie zuvor auch Jimmy Carter im Jahr 1980.

Die Kombination von Politik und Sport hat also Geschichte – doch Mixed Martial Arts im Oval Office-Kontext ist ein Novum.

Enge Verbindung zwischen Trump und UFC

Trumps Initiative ist auch das Ergebnis einer jahrzehntelangen Freundschaft mit UFC-Chef Dana White. Schon 2001, beim ersten UFC-Event unter Whites Leitung, stellte Trump das Trump Taj Mahal in Atlantic City als Austragungsort zur Verfügung.

„Trump hat uns unterstützt, als uns sonst niemand ernst nahm“, sagte White 2018.

Seitdem trat White mehrfach öffentlich für Trump auf – etwa bei der Republikanischen Parteitagung 2024 – und Trump selbst besuchte regelmäßig UFC-Veranstaltungen.

Am 28. August 2025 bestätigte Dana White das Projekt auf Instagram mit den Worten:

„Der UFC-Kampf im Weißen Haus ist beschlossene Sache.“

Teil der Feierlichkeiten zu „America 250“

Der Kampfabend ist als eines von vielen Events im Rahmen der Feierlichkeiten zu „America 250“ geplant – dem 250-jährigen Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung von 1776. Trump versprach, dass auch andere historische Orte in den USA – etwa ehemalige Schlachtfelder und Nationalparks – spezielle Veranstaltungen ausrichten würden.

„Wir feiern unsere Geschichte – und wir feiern sie mit allem, was wir haben“, sagte Trump in einer Rede am 3. Juli in Iowa.


Fazit: Mit dem UFC-Kampf auf dem Gelände des Weißen Hauses schreibt Donald Trump nicht nur politische, sondern auch sporthistorische Schlagzeilen – in einem Mix aus Show, Nationalstolz und Muskelspiel. Kritiker sehen darin eine Politisierung des Sports, Fans hingegen feiern die Inszenierung als modernen Patriotismus.

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