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Trump: Hohe Ölpreise im Iran-Krieg sind „ein kleiner Preis“

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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US-Präsident Donald Trump hat die steigenden Ölpreise infolge des Kriegs zwischen den USA, Israel und dem Iran als „einen kleinen Preis“ bezeichnet. In einem Beitrag in sozialen Medien erklärte Trump, die vorübergehenden Kosten seien notwendig für die Sicherheit der Vereinigten Staaten und der Welt.

„Kurzfristig steigende Ölpreise, die schnell wieder fallen werden, sobald die iranische nukleare Bedrohung beseitigt ist, sind ein sehr kleiner Preis für Sicherheit und Frieden“, schrieb Trump. Kritiker der Preissteigerungen bezeichnete er dabei als „Narren“.

Ölpreise steigen deutlich

Die militärische Eskalation hat die internationalen Energiemärkte stark verunsichert. Der Ölpreis stieg zuletzt auf über 110 Dollar pro Barrel – ein Niveau, das seit 2022 nicht mehr erreicht worden war.

Die internationale Referenzsorte Brent kletterte zeitweise auf rund 119,50 Dollar pro Barrel, bevor sie später wieder auf etwa 103 Dollar fiel. Auch die US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) lag kurz vor Börsenbeginn in New York bei rund 101 Dollar pro Barrel.

Regierung versucht Märkte zu beruhigen

Vertreter der US-Regierung bemühen sich derzeit, die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts herunterzuspielen. Energieminister Chris Wright erklärte im US-Fernsehen, die hohen Ölpreise würden vermutlich nur für einige Wochen bestehen bleiben.

Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran dauert inzwischen mehr als zehn Tage an. Die militärischen Angriffe begannen am 28. Februar.

Strategisch wichtige Meerenge blockiert

Zusätzliche Unsicherheit entsteht dadurch, dass der Iran den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus stark eingeschränkt hat. Durch diese wichtige Handelsroute werden normalerweise etwa 20 Prozent des weltweit gehandelten Erdöls transportiert.

Der demokratische Minderheitsführer im US-Senat, Chuck Schumer, forderte deshalb, Öl aus der strategischen Reserve der USA freizugeben, um die steigenden Benzinpreise zu dämpfen.

Wie lange der Konflikt andauern könnte, ist bislang unklar. Diese Unsicherheit belastet weiterhin die internationalen Märkte.

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