Präsident Donald Trump hat eine neue Preisstrategie für Einwanderung vorgestellt:
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100.000 Dollar Jahresgebühr für die beliebten H-1B-Visa für Fachkräfte, vor allem in der Tech-Branche.
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1 Million Dollar für eine neue „Gold Card“, die einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung („Green Card“) entspricht.
Trump verglich das Modell mit dem Profisport: „Wie ein Signing Bonus – wer die besten Spieler will, muss zahlen.“
Hintergrund
Die H-1B-Visa (jährlich 85.000 Stück) sind besonders für Konzerne wie Amazon, Microsoft oder Meta wichtig. Allein Amazon erhielt dieses Jahr mehr als 10.000 Genehmigungen. Indien stellte zuletzt rund 71 % aller Visa-Empfänger.
Mit den neuen Gebühren will die Regierung nach eigenen Worten „nur noch außergewöhnliche Leute an der Spitze“ ins Land holen. Handelsminister Howard Lutnick erklärte: „Es war illogisch, dass 281.000 Green-Card-Inhaber pro Jahr im Schnitt nur 66.000 Dollar verdienen und oft Sozialhilfe brauchen.“
Reaktionen
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Große Tech-Konzerne signalisierten Zustimmung, die Kosten als Investition in Talente zu sehen.
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Kritiker warnen, dass die Gebühren gut qualifizierte, aber weniger wohlhabende Fachkräfte abschrecken könnten – und die USA im globalen Wettbewerb um IT-Talente ins Hintertreffen geraten.
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Befürworter von Trumps harter Linie sehen darin einen Schritt, US-Arbeiter gegenüber ausländischen Kräften zu bevorzugen.
Fazit
Mit der „Gold Card“ versucht Trump, Einwanderung radikal zu verknappen und gleichzeitig zu monetarisieren. Ob das Land damit „nur die Besten“ gewinnt – oder viele kluge Köpfe verliert –, wird sich erst zeigen.
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