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Trump entzieht Kamala Harris den Secret-Service-Schutz

Conmongt (CC0), Pixabay
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US-Präsident Donald Trump hat der ehemaligen Vizepräsidentin und politischen Rivalin Kamala Harris den erweiterten Schutz durch den Secret Service entzogen. Ein Sprecher des Weißen Hauses bestätigte, dass damit eine Entscheidung von Trumps Vorgänger Joe Biden aufgehoben wurde. Biden hatte Harris’ Anspruch auf den Personenschutz um ein weiteres Jahr verlängert – über die gesetzlich vorgesehenen sechs Monate hinaus.

Die Maßnahme tritt zum 1. September 2025 in Kraft. Damit verliert Harris den ständigen Zugang zu den Sicherheitsdiensten des Secret Service, darunter auch Bedrohungsanalysen, digitale Überwachung und die rund um die Uhr gewährte Begleitung.

Brisanter Zeitpunkt

Die Entscheidung kommt kurz vor Beginn einer groß angelegten Buchtour der früheren Präsidentschaftskandidatin. Ab dem 24. September will Harris in 15 Städten ihr neues Werk 107 Days vorstellen. Experten weisen darauf hin, dass eine solche öffentliche Präsenz ohne Bundes-Schutzmaßnahmen erhebliche Sicherheitsrisiken mit sich bringen könnte.

Reaktionen

Harris’ Beraterin Kirsten Allen dankte dem Secret Service für dessen „Professionalität und Engagement“ in den vergangenen Monaten. In Kalifornien sorgte die Nachricht jedoch für Kritik: Gouverneur Gavin Newsom und Los Angeles’ Bürgermeisterin Karen Bass warfen Trump vor, aus politischer Motivation zu handeln und die Sicherheit der ehemaligen Vizepräsidentin zu gefährden.

Wiederholtes Muster

Der Schritt ist kein Einzelfall. Bereits zuvor hatte Trump den Secret-Service-Schutz für andere politische Gegner aufgehoben, darunter den früheren Außenminister Mike Pompeo, den Ex-Sicherheitsberater John Bolton sowie Bidens Kinder Hunter und Ashley Biden.

Fazit

Mit der Aufhebung des Schutzes für Kamala Harris setzt Trump eine umstrittene Praxis fort. Während Befürworter auf die gesetzlichen Vorgaben verweisen, sehen Kritiker darin einen politischen Racheakt. Für Harris bedeutet der Entzug, dass sie künftig auf private Sicherheitsdienste und lokale Schutzmaßnahmen angewiesen sein dürfte – ein teurer und organisatorisch aufwendiger Ersatz.

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