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Trump droht Iran mit weiteren Angriffen – „viel größere und leichtere“ Schläge angekündigt

kalhh (CC0), Pixabay
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Nach den gemeinsamen Luftangriffen der USA und Israels auf iranische Nuklearanlagen hat US-Präsident Donald Trump dem Iran mit weiteren militärischen Maßnahmen gedroht, sollte es nicht zeitnah zu einer diplomatischen Lösung kommen.

In einer Rede aus dem East Room des Weißen Hauses erklärte Trump am Samstagabend, dass die Operation gegen drei iranische Atomanlagen erfolgreich verlaufen sei – warnte aber zugleich, dass die Militärkampagne damit nicht zwangsläufig beendet sei.

„Iran, der Schläger des Nahen Ostens, muss jetzt Frieden schließen“, sagte Trump. „Andernfalls werden die nächsten Angriffe weit größer und deutlich einfacher durchzuführen sein.“

Weitere Ziele im Visier

Trump betonte, es gebe „noch viele Ziele“ und dass der Angriff auf die unterirdischen Anlagen – vermutlich die Urananreicherungsstätte Fordo – der technisch schwierigste gewesen sei. Weitere mögliche Angriffsziele seien nun leichter erreichbar und könnten innerhalb von Minuten ausgeschaltet werden.

„Es wird entweder Frieden geben – oder eine Tragödie für Iran, die alles Bisherige übertreffen wird“, sagte Trump mit Blick auf die eskalierende Lage im Nahen Osten.

Lob auf das US-Militär

Der Präsident würdigte die militärische Leistung als beispiellos:

„Kein anderes Militär der Welt hätte heute Nacht tun können, was wir getan haben – nicht einmal annähernd“, erklärte Trump und lobte die Präzision, Schnelligkeit und Professionalität der eingesetzten Kräfte.

Hintergrund

Die Angriffe vom 21. Juni waren laut US-Quellen unter anderem mit bunkerbrechenden Bomben (GBU-57) durchgeführt worden und zielten auf tief unter der Erde gelegene Atomanlagen des Iran. Die Luftschläge erfolgten im Anschluss an eine israelische Offensive und markieren eine neue Phase in der militärischen Eskalation.


Fazit: Trump nutzt die medienwirksame Inszenierung der Luftangriffe nicht nur zur Machtdemonstration, sondern auch als politisches Druckmittel. Der Iran steht vor der Wahl: Einlenken – oder mit weiteren gezielten Militärschlägen rechnen.

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